Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Sieben Schwestern feiern ihre Ordensjubiläen im St.-Anna-Stift in Kroge

Zusammen sind sie 435 Jahre im Dienste Gottes. Die Frauen legten ihre Gelübde vor 60 beziehungsweise 65 Jahren ab. Sie verbringen ihren Lebensabend in der Lohner Bauerschaft.

Artikel teilen:
Sieben Leben, sieben Rückblicke: Ihre Ordensjubiläen im Kroger St.-Anna-Stift feiern (von links) Schwester Doloris, Schwester Martiniana, Schwester Annuntiata, Schwester Siglinde, Schwester Meralda, Schwester Burcharda und Schwester Annette. Foto: Timphaus

Sieben Leben, sieben Rückblicke: Ihre Ordensjubiläen im Kroger St.-Anna-Stift feiern (von links) Schwester Doloris, Schwester Martiniana, Schwester Annuntiata, Schwester Siglinde, Schwester Meralda, Schwester Burcharda und Schwester Annette. Foto: Timphaus

Zusammen sind sie 435 Jahre im Dienste Gottes: Im St.-Anna-Stift in Kroge feiern jetzt sieben Schwestern der Mauritzer Franziskanerinnen ihr diamantenes oder eisernes Ordensjubiläum. Sie verbringen in dem Konvent ihren Lebensabend.

Die tollen Tage für das Septett begannen am vergangenen Sonntag im Kreise ihrer Mitschwestern im Mutterhaus in Münster-Mauritz. Am Montag folgte eine Feier in der Lohner Bauerschaft, bei der die Mitschwestern und die Mitarbeiter des St.-Anna-Stifts die Jubilarinnen nach allen Regeln der Kunst verwöhnten. Am Mittwoch (3. Mai) schließlich gratulierten Angehörige und Freunde in einer Feierstunde zu diesem besonderen Anlass.

Das eiserne Ordensjubiläum: Schwester Doloris (geborene Maria Jaske) aus Brögbern gehört seit 65 Jahren den Mauritzer Franziskanerinnen an. Nach der Ausbildung zur Krankenschwester war sie in verschiedenen Hospitälern tätig und kam 1997 zum St.-Anna-Stift Kroge, wo sie zunächst pflegebedürftige Schwestern versorgte.

Schwester Annuntiata (geborene Margarete Arlinghaus) aus Lohne trat ebenfalls 1955 in die Ordensgemeinschaft ein und arbeitete nach dem Examen als Krankenschwester in verschiedenen Krankenhäusern. Sie kam 2009 nach Kroge.

Schwester Martiniana (geborene Elisabeth Willenborg) aus Molbergen arbeitete zunächst in der Krankenpflege, im Labor und viele Jahre als Röntgenschwester. Dann machte sie eine Ausbildung zur Medizinischen Fußpflegerin. 1993 kam sie nach Kroge, um diesen Dienst bei den Ordenschwestern zu übernehmen. Auch heute ist sie im Konvent noch gerne behilflich.

Das diamantene Ordensjubiläum: Schwester Meralda (geborene Ursula Wegmann) aus Beverbruch war als Krankenschwester unter anderem in Barßel und Friesoythe tätig, bevor sie nach Bremen zum St.-Joseph-Stift wechselte. Dort übernahm sie viele Jahre den Dienst als Sakristanin. Nach einer schweren Erkrankung kam sie 2011 ins St.-Anna-Stift.

Schwester Burcharda (geborene Helene Brand) aus Friesoythe trat 1959 mit ihrer leiblichen Schwester, Schwester Conradine, in die Ordensgemeinschaft ein. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester war sie als Stationsleitung in einigen Kliniken am Niederrhein tätig. Sie machte 1985 in Paderborn eine Umschulung zum gruppenübergreifenden Dienst für ältere Mitschwestern und Heimbewohner, bevor sie 1999 nach Kroge kam und im Pfortendienst eingesetzt wurde. Im Februar 2020 gab sie diese Tätigkeit auf. Danach konnte sie sich ihrer schwerkranken Schwester widmen, die seit 2013 im St.-Anna-Stift lebte und im Dezember 2020 verstarb.

Kroger Konvent wünscht Gottes Segen

Schwester Annette (geborene Elisabeth Ferneding) aus Bösel trat ebenfalls 1959 den Mauritzer Franziskanerinnen bei. Nachdem sie bis 1965 in der Krankenpflege gearbeitet hatte, absolvierte sie einige Zusatzausbildungen und war unter anderem als Kindergartenleiterin, in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung, im Altenpastoral und in der Beschäftigungstherapie tätig. Sie lebt seit 2021 in Kroge.

Schwester Siglinde (geborene Ida Meyer) aus Dinklage gehört auch zu den diamantenen Jubilarinnen. Nach der Krankenpflegeausbildung und Einsätzen als Stationsleitung in Münster, Ahlen, Bottrop und Kamp-Lintfort arbeitete sie ehrenamtlich in der Bischof-Hermann-Stiftung in Münster und sorgte dort für Obdachlose. Seit 2018 lebt sie im St.-Anna-Stift, betätigt sich gern mit dem Garten und mag hauswirtschaftliche Arbeiten.

Das Kroger Konvent wünscht den Jubilarinnen viel Freude und Gottes Segen. Die Oldenburgische Volkszeitung schließt sich diesen Glückwünschen gerne an.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Sieben Schwestern feiern ihre Ordensjubiläen im St.-Anna-Stift in Kroge - OM online