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Sie tun es immer wieder: Rad-Touristen lieben das Hasetal

Die Urlaubsregion profitiert von vielen "Wiederholern". Durch die Krisenzeiten scheint sich der Touristikverband weitgehend unbeschadet hindurchzusteuern. Sein Kapitän geht jedoch bald von Bord.

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Mühle im Hintergrund: Wilhelm Koormann (2. von links) bedankte sich bei den Reiseleitern. Foto: Lüders

Mühle im Hintergrund: Wilhelm Koormann (2. von links) bedankte sich bei den Reiseleitern. Foto: Lüders

Mehr Umsatz und Top-Resonanzen: Beim jährlichen Stammtisch der Hasetaler Reise- und Kursleiter wartete der Geschäftsführer der Hasetal-Touristik, Wilhelm Koormann, mit guten Nachrichten auf. Und so soll es auch weitergehen. Auch für 2023 rechnet Koormann, der im Juli in den Ruhestand geht, mit einem Anstieg bei den Buchungen. Sein Nachfolger wird der gebürtige Meppener Jurrien Dikken.

Auf 2,2 Millionen Euro stieg der Umsatz des Tourismus-Veranstalters im vergangenen Jahr. 2021 waren es 1,7 Millionen gewesen. In den Gästebefragungen habe es bei fast allen Reiseprodukten positive Rückmeldungen gegeben, erläuterte Koormann. Und das nicht zuletzt dank des Engagements der kompetenten Gästeführer, wie er betonte. Ihre Zahl solle weiter aufgestockt werden. 

Die Pandemie hat den Löningern letztlich nichts anhaben können.  "Wir gehören zu den Krisengewinnern", gab Koormann zu. Man profitiere unter anderem von den "Wiederholern", die bis zu 7 Mal ins Hasetal kämen und anschließend für ordentlich Mundpropaganda sorgten. "Allein bei den E-Bike-Tagestouren verzeichneten wir 3211 Teilnehmer, die zum großen Teil mit eigenen Rädern anreisten", freute sich Koormann. Besonders stolz sei er vor allem auf die neue Rekordsumme beim „Gesundheits-Radurlaub auf Rezept“.

Sehr gefragt sei hier der „Präventionskurs gesunder Rücken“ gewesen, während der „Abnehmurlaub auf Rezept“ sich erst in dieser Saison bewährend müsse. Wie die Statistik zeige, seien auch die Produkte „Mystische Maiburg“, „Kulinarische Tour“, „Maritime Tour“ und „So schmeckt Heimat“ sowie die "Rundum-Sorglos-Touren" sehr gut angenommen worden. Unter den neu ins Programm aufgenommenen Angeboten sind auch kulinarische Touren und Fahrten durchs Moor.

Aufruf zur Wahl des schönsten Wanderweges

Die Wanderexpertin der Hasetal-Touristik, Anna Schulte, präsentierte diverse Pauschal-Angebote auf dem Hünenweg. Um die Strecken attraktiver zu machen, wurden sie unter anderem verkürzt. Hinzu kommt ein neues Erlebniskonzept mit Führungen und Besichtigungen. Gruppen ab zehn Personen sind jetzt mit einem Wanderführer unterwegs. Auf Wunsch eines süddeutschen Reiseveranstalters würde sogar ein 6-tägiger „Wanderurlaub auf Rezept“ mit Kursen angeboten.

Ein Wandermagazin hat den Hünenweg in diesem Jahr in die Publikumswahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg aufgenommen. Derzeit liege er auf dem vierten Platz unter 25 Teilnehmern, berichtete Schulte. Der Fernwanderweg führt von Osnabrück bis Groningen und verbindet zwei Unesco-Global-Geoparks miteinander.  Die Wanderer passieren unter anderem mehr als 30 Megalithgräber, erkunden den Naturpark Burtanger Moor-Bargerveen und besuchen die Brennereistadt Haselünne.

  • Info: Die Hasetal-Touristik lädt alle Menschen aus der Region ein, die Wahl bis zum 30. Juni mit ihrer Stimmabgabe im Internet zu unterstützen (wandermagazin.de/wahlstudio). Unter allen Teilnehmern werden Apple Airpods verlost. Koormann bittet auch Interessierte, sich als Kurs- und Radreiseleiter sowie als Fahrer für die Hasetal-Gäste zu bewerben (Telefon 05432/599599 oder unter info@hasetal.de).

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