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Sie helfen der Kinderintensivpflege für Dauerbeatmete und Schwerstpflegebedürftige

Den Förderverein "Kinderintensivpflege für Dauerbeatmete und Schwerstpflegebedürftige (KIDS)" gibt es seit 23 Jahren. Sie sind nach wie vor auf Spenden angewiesen.

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Der neu gewählte Vorstand von KIDS: Johannes Budde (von links), Gaby Brosig, Volker Bley, Beate Greiner, Ludwig Frye, Silke Eckel, Ursula Nüdling. Foto: C. Passmann

Der neu gewählte Vorstand von KIDS: Johannes Budde (von links), Gaby Brosig, Volker Bley, Beate Greiner, Ludwig Frye, Silke Eckel, Ursula Nüdling. Foto: C. Passmann

Vor 23 Jahren wurde der Förderverein "Kinderintensivpflege für Dauerbeatmete und Schwerstpflegebedürftige (KIDS)" in Barßel ins Leben gerufen. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen zu helfen. Doch mit den Jahren sind aus den Kindern Erwachsene geworden. Mittlerweile profitieren alle Patienten vom Förderverein. Somit öffne man sich auch für ältere Patienten, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stünden.

"Leider wurde unser Vereinsleben durch Corona auch eingeschränkt. Doch mittlerweile haben wir wieder Fahrt aufgenommen", berichtete Vorsitzender Johannes Budde auf der Generalversammlung in den Räumlichkeiten der Facheinrichtung für Intensivpflege am Mühlenweg. Barßels ehemaliger Bürgermeister wird den Verein in den kommenden 3 Jahren erneut als Vorsitzender führen. Stellvertreterin ist Beate Greiner, Schriftführerin Gaby Brosig, Kassenwart Ludwig Frye und Beisitzer Silke Elke und Ursula Üdling.

Dem Verein sei es in den Jahren gelungen, gerade durch zahlreiche Spenden die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. So unter anderem die Musiktherapien, Anschaffung pädagogischer Lernhilfen oder die Sozialkraft im Hause der Fachintensivpflege (FIP). Die sei mittlerweile aber in den Ruhestand gegangen. Gerade die Musiktherapie komme sehr gut an und solle daher ausgebaut werden.

Verein bittet um Spenden

Unterstützt habe KIDS auch die Weihnachtsfeier in der FIP. "Damit wollen wir die hervorragende Arbeit in der Einrichtung honorieren", so Budde. Nach wie vor finanziere sich der Verein aus Spenden. Um Menschen auch weiterhin helfen zu könne, trage jede nur so kleine Spende dazu bei, meinte Barßels ehemaliger Bürgermeister. Allein aus Mitgliedsbeiträgen (37 Mitglieder) zu helfen, sei nicht möglich.

Im vergangenen Vereinsjahr haben Privatpersonen, Vereine und Firmen dem Verein mit einer Spende geholfen. Daher appellierte der gesamte Vorstand an die Bevölkerung, weiter zu spenden. Auch weiterhin werde der Verein notwendige Anschaffung fördern. Ganz oben auf der Liste der Anschaffungen steht ein Rollstuhl-Transportrad. Mit mehr als 9000 Euro eine teure Anschaffung.

Der Jahresbeitrag blieb konstant bei 30 Euro. "Wir haben wegen Corona 2 turbulente Jahre hinter aus", berichtete der Geschäftsführer der Facheinrichtung FIP, Volker Bley. Besucher durften nicht ins Haus. Die Impfung gegen Covid habe in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt aber hervorragend geklappt. "Die Personaldecke ist in unserem Haus gut", so Bley. Es sei immer wieder wunderbar, wenn Menschen aus der Einrichtung nach Hause entlassen werden und dort wieder ein eigenes selbstständiges Leben führen können.

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