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Seniorennachmittag auf dem Stoppelmarkt leidet unter Hitze und Corona

Nur etwa 270 Besucher folgen am Freitagnachmittag der Einladung in Kühling's Niedersachsenhalle. Bei der Auszeichnung der ältesten Teilnehmerin gibt es ein fröhliches Wiedersehen.

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Großes Herz für 100 Jahre: Bürgermeister Kristian Kater sowie die Traditionsfiguren Jan und Libett, verkörpert durch Rolf Wichmann und Lydia Hergert, begrüßten Agnes gr. Rebel als älteste Besucherin. Foto: Speckmann

Großes Herz für 100 Jahre: Bürgermeister Kristian Kater sowie die Traditionsfiguren Jan und Libett, verkörpert durch Rolf Wichmann und Lydia Hergert, begrüßten Agnes gr. Rebel als älteste Besucherin. Foto: Speckmann

Die Berichterstattung rund um den Stoppelmarkt 2022 wird Ihnen präsentiert von der Volksbank Vechta.

Hitze und Corona forderten ihren Tribut: Der traditionelle Seniorennachmittag der Stadt Vechta auf dem Stoppelmarkt war am Freitag längst nicht so gut besucht wie in früheren Jahren. Die Organisatoren hatten in Erwartung der geringen Resonanz schon deutlich weniger als die zunächst geplanten 800 Plätze eingedeckt. Schließlich fanden sich nur etwa 270 Gäste in Kühling's Niedersachsenhalle ein.

Irmgard Heseding ließ sich die Veranstaltung nicht entgehen. Sie sei schon seit etwa 30 Jahren dabei, früher noch mit ihrem längst verstorbenen Ehemann, erzählte die 81-Jährige. Ihr gefielen die gute Atmosphäre, die Musik und der Klönschnack. Mehrere Freundinnen hatten die Vechtaerin rasch entdeckt, als sie mit ihrem schwarzen Parapluie hereinspazierte. „Ohne Schirmi geht die Irmi nicht aus dem Haus“, verriet sie lächelnd.

Die Senioren wurden von den Vertretern der Stadt herzlich begrüßt. Bürgermeister Kristian Kater (SPD) wandte sich mit launigen Worten an die Gästeschar. Nach dem „fulminanten Marktbeginn“ am Donnerstag wünschte er den Gästen schöne Stunden im Festzelt. Hier könnten sie die Sorgen und Ängste für ein paar Stunden vergessen und nach der pandemiebedingten Zwangspause nun endlich wieder Stoppelmarkt feiern.

Viele Plätze blieben unbesetzt: Nur etwa 270 Besucher kamen zum Seniorennachmittag in Kühlings Niedersachsenhalle. Foto: SpeckmannViele Plätze blieben unbesetzt: Nur etwa 270 Besucher kamen zum Seniorennachmittag in Kühling's Niedersachsenhalle. Foto: Speckmann

Bei Kaffee und Torte, gespendet von der Stadt Vechta, kamen die älteren Semester schnell ins Gespräch. Wer gerade keinen Kuchen im Mund hatte, konnte in die Musik von „Anni und die Goldenen 50er“ einstimmen. Die Band lud mit alten Schlagern von Freddy Quinn, Udo Jürgens und Co. zum Mitsingen und Schunkeln ein. Frei nach der Devise von Tina York: „Wir lassen uns das Singen nicht verbieten.“

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Marktwesen unter dem Vorsitz von Alexander Bartz (SPD) mischte in der geselligen Runde munter mit. Die Traditionsfiguren Jan und Libett, verkörpert durch Rolf Wichmann und Lydia Hergert, durften ebenfalls nicht fehlen. Die Marktvertreter marschierten im Laufe des Nachmittags durch die Reihen, schenkten Stoppelhopser ein und verteilten kleine Lebkuchenherzen.

Ein besonders großes Herz erhielt Agnes gr. Rebel. Sie war mit stolzen 100 Jahren die älteste Besucherin der Veranstaltung und damit vielleicht sogar die Älteste auf dem diesjährigen Volksfest. Als Bürgermeister Kater den Preis überreichte, war die geistig rege Seniorin sofort im Bilde: „Da sind Sie wieder“, freute sich die Vechtaerin über das Wiedersehen. Sie hatte das Stadtoberhaupt unlängst zu ihrem runden Geburtstag empfangen.

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