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Seniorenbeirat: Stadt Friesoythe sucht Kandidaten

Über 5100 Menschen über 60 leben derzeit in Friesoythe. Für ihre Belange soll sich künftig ein Seniorenbeirat einsetzen. Für die Wahl dazu sucht die Stadt jetzt Kandidaten.

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Im Oktober wird der erste Seniorenbeirat der Stadt Friesoythe gewählt. Er soll sich für die Belange der Menschen über 60 einsetzen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Im Oktober wird der erste Seniorenbeirat der Stadt Friesoythe gewählt. Er soll sich für die Belange der Menschen über 60 einsetzen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Die Stadt Friesoythe bekommt einen Seniorenbeirat. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 14. Juli mit einem entsprechenden Beschluss den Weg für das neue Beratungsgremium frei gemacht, am 1. August sind die "Richtlinien über die Bildung und Tätigkeit des Seniorenbeirates der Stadt Friesoythe" in Kraft getreten. Jetzt ist die Stadt auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Beirates im Oktober.

"Wir haben die Ortsvorsteher, Seniorengemeinschaften, die Arbeiterwohlfahrt sowie alle Vereine und Einrichtungen angeschrieben, die etwas mit dem Thema zu tun haben", sagt der zuständige Fachbereichsleiter Karsten Vahl. "Wir hoffen, dass die dann Werbung für die Wahl machen, eventuelle Kandidatinnen und Kandidaten motivieren und den Kontakt zur Stadt herstellen."

Wahlvorschläge können bis zum 5. Oktober eingereicht werden

Die Wahl selbst wird als Briefwahl durchgeführt, Stich- beziehungsweise Wahltag ist der 27. Oktober. Wahlvorschläge können bis zum 5. Oktober, 13 Uhr, eingereicht werden. Vom 11. bis zum 22. Oktober haben die Wahlberechtigten dann die Möglichkeit, die Unterlagen für die Briefwahl online, per Brief oder persönlich anzufordern. Wahlberechtigt und wählbar sind grundsätzlich alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt, die am Wahltag das 60. Lebensjahr vollendet haben. Das sind derzeit über 5100 Menschen.

Bei der Wählbarkeit allerdings gibt es Ausnahmen: Mitglieder des Stadtrates, beratende Mitglieder der Ausschüsse, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Vorstandsmitglieder der Wohlfahrtsverbände und der Parteien auf Orts-, Kreis- und Landesebene sind nicht wählbar, müssen sich also auch gar nicht erst um einen Sitz im Seniorenbeirat bewerben.

Der Seniorenbeirat wird gemäß der Richtlinie aus mindestens 5 Mitgliedern und maximal 7 Mitgliedern bestehen. Er vertritt die Interessen und Anliegen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner  in den verschiedenen Bereichen der Kommunalpolitik. Zu den Aufgaben des Seniorenbeirates gehören insbesondere beratende Stellungnahmen und Empfehlungen für den Stadtrat und dessen Ausschüsse in allen Angelegenheiten, die Senioren betreffen. 

Beratende Teilnahme in den Fachausschüssen des Rates

Um diese Aufgaben wahrnehmen zu können, hat der Seniorenbeirat das Recht, beratend in den Fachausschüssen der Stadt Friesoythe tätig zu werden. Der oder die Vorsitzende beziehungsweise ein vorab bestimmtes Beiratsmitglied darf dafür in den Sitzungen des Rates und der Ausschüsse das Wort ergreifen. Darüber hinaus darf der Seniorenbeirat Anträge an die städtischen Gremien stellen.

Der Seniorenbeirat ist neben dem Beirat für Menschen mit Beeinträchtigungen die 2. Einrichtung der Stadt, die sich für spezielle Bevölkerungsgruppen einsetzt. Im Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Freizeit, der die Einrichtung des Seniorenbeirats in seiner Sitzung am 17. Februar empfohlen hatte, hatte Bürgermeister Sven Stratmann zudem erklärt, dass anschließend an die Einrichtung des Seniorenbeirats auch ein Jugendbeirat initiiert werden solle.

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