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Seemonster landet auf Platz zwei

Drei kleine Vördener haben beim 13. Sandfiguren-Wettbewerb der Tourist-Information Dümmerland in Lembruch einen Platz auf dem Podest errungen. Das Trio überzeugt mit einem Seemonster.

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Gruseliges aus Sand: (von links) Rose, Samuel und David Kalu-Ogwa aus Vörden bauten das Monster, Greta Blömer aus Damme gab dem Trio Tipps. Foto: Oevermann

Gruseliges aus Sand: (von links) Rose, Samuel und David Kalu-Ogwa aus Vörden bauten das Monster, Greta Blömer aus Damme gab dem Trio Tipps. Foto: Oevermann

Seemonster, ein Wasserski-Paradies, ein Abenteuerspielplatz, ein Leuchtturm oder doch die herkömmliche Sandburg - viele  Kunstwerke aus Sand gab es am Dümmer zu bestaunen. Bei der 13. Auflage des Sandfigurenwettbewerbs waren 55 kleine Künstlerinnen und Künstler am Lembrucher Badestrand im Einsatz, darunter auch Sandfiguren-Experten aus Vechta, Neuenkirchen-Vörden und Damme.

Aufgrund der Corona-Pandemie fiel das Ferienprogramm der Tourist-Information Dümmerland (TID) kleiner aus als in den Vorjahren, der Sandfigurenwettbewerb fand unter Auflagen trotzdem statt. Insgesamt waren 22 Teams im Einsatz, um eine der begehrten Siegertrophäen zu ergattern. Keines der Kinder im Alter von drei bis 14 Jahren sollte aber am Ende leer ausgehen. Der Spaß stand schließlich im Vordergrund. So gab es für jeden Teilnehmer eine Medaille und einen Eisgutschein.

Ole und Mattis Reinken aus Damme vor ihrer Sandburg. Foto: OevermannOle und Mattis Reinken aus Damme vor ihrer Sandburg. Foto: Oevermann

Der Wettbewerb stand ganz unter dem Motto "Mein Dümmer-See-Wunsch!". "Die Kinder dürfen ihre Wunsch-Attraktion, die sie sich am Dümmer wünschen, bauen", sagte Anne Steinbauer von der TID. Für Ole (10) und Mattis Reinken (7) aus Damme war keine große Überlegung nötig, was gebaut werden sollte. Der Klassiker unter den Sandfiguren - eine Sandburg - sollte es werden. Am Ende sollte es für keinen der ersten drei Plätze reichen, aber sie hatten bei ihrem "Wettbewerbs-Debüt" in Lembruch jede Menge Spaß. "Wir hatten eigentlich bereits im letzten Jahr vor, hierhin zukommen", sagte die Mutter Ilka Reinken.

Sehr kreativ war die Familie Kalu-Ogwo aus Vörden. David (4), Rose (5) sowie Samuel (7) überzeugten mit ihrem "Dümmer-Seemonster" die zweiköpfige Jury, die nach zwei Stunden Bauzeit die Skulpturen bewertete. Hinter den mit einem Wasserski-Motiv siegreichen Gastgebern Domenic und Frederic Weigelt aus Lembruch landeten die Vördener auf Platz zwei. Unterstützung erhielt das Vördener Trio von der befreundeten Familie Blömer aus Damme. Die 17-Jährige Greta Blömer war bereits mehrfach beim beliebten Wettbewerb aktiv. "Sie ist quasi ein alter Sandburg-Hase", sagte ihre Mutter Annette Blömer. Selbst eingreifen durfte Greta, mit Ausnahme des Schriftzugs, jedoch nicht mehr. Auch der dritte Platz ging in den Südkreis Vechta. Die Dammer Familie Goda baute ihre Version eines Abenteuer-Spielplatzes.

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