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"Seelter Buund" zeichnet Fritz Janssen aus

Der Heimatverein Saterland ("Seelter Buund") verleiht Fritz Janssen nach 25 Jahren im Vorstand den Ehrenteller. Die Mitglieder wollen am 22. Oktober das Schlachtefest ausrichten.

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Gewählt und ausgezeichnet: (vorne von links) Antonius Kanne, Stephan Dannebaum, Fritz Janssen, Conrad Niemeyer Margret Göken; (hinten von links) Ottmar Freymuth, Margot Tameling, Stefanie Mödden, Elisabeth Sibum, Christel Grote, Dagmar Heyens, Lisa Fugel. Foto: Passmann

Gewählt und ausgezeichnet: (vorne von links) Antonius Kanne, Stephan Dannebaum, Fritz Janssen, Conrad Niemeyer Margret Göken; (hinten von links) Ottmar Freymuth, Margot Tameling, Stefanie Mödden, Elisabeth Sibum, Christel Grote, Dagmar Heyens, Lisa Fugel. Foto: Passmann

Die Mitglieder des Heimatvereins Saterland, des "Seelter Buundes", haben auf ihrer Jahreshauptversammlung Fritz Janssen für seine 25-jährige Tätigkeit im Vorstand mit dem Ehrenteller ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Conrad Niemeyer für seine Arbeit im Friesenrat geehrt.

Bei den Vorstandswahlen waren sich die Mitglieder einig: So wurden Stephan Dannebaum, Antonius Kanne, Elisabeth Sibum, Margret Göken, Karl-Peter Schramm und Margot Tameling einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer für den Gemeindeteil Strücklingen wurden Lisa Fugel und Conrad Niemeyer gewählt. Beisitzer in Ramsloh bleiben Fritz und Willi Janssen sowie Paula Klären. Der Gemeindeteil Scharrel wird von Ottmar Freymuth, Stefanie Mödden und Dagmar Heyens vertreten. Aus Sedelsberg sitzen im Beirat Willi Kamphaus, Anke Kramer und Christel Grote.

Trotz der Corona-Pandemie zog der Seelter Buund mit seinen fast 300 Mitgliedern auf der Versammlung im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh-Hollen eine positive Bilanz des vergangenen Jahres. "2021 war für uns aufgrund der Corona-Pandemie ein Jahr mit nur wenigen Veranstaltungen."

Ministerpräsident Stephan Weil lobt Arbeit der "Seelter Buundes"

Dennoch gab es einige Aktionen: Ein Höhepunkt war sicherlich der Besuch des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. Im Kulturbahnhof 'Seelterfräiske Kulturhuus' legte der Landesvater mit Bravour das "Seelter Tjuugnis" (Zeugnis) ab, berichtete Stephan Dannebaum. Er hielt die Versammlung komplett auf Saterfriesisch ab. Weil sei sehr beeindruckt von der Arbeit des "Seelter Buundes" gewesen, so Dannebaum.

Bahnhof sei ein gutes Stichwort: Am Gebäude wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, angefangen von der Heizungsanlage bis hin zum Fußboden. Eine große Freude sei es für den Vorstand gewesen, Heinrich Pörschke die Urkunde zur Ernennung als Ehrenboas zu überreichen. "Das war eine wunderbare Geschichte", sagte Dannebaum. Außerdem wurde Vorstandsmitglied Karl-Peter Schramm das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. "Wir waren bei der Ernennung im Rathaus dabei", so Dannebaum.

Schramm vertritt die Saterfriesen im Minderheitenrat und im Büro für Sprachminderheiten (EBLUL) in Deutschland und ist Vorsitzender des Minderheitenrates der 4 autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands.

Nächstes Seelter Kneipen-Quiz findet am 13. Mai statt

Derzeit laufe im Kulturbahnhof der Kurs "Saterfriesisch für Anfänger" mit Veronika Pugge mit Erfolg. "Wenn es Corona zulässt, dann wollen wir wieder das beliebte Schlachtefest ausrichten. Stattfinden soll das Ereignis am 22. Oktober", betonte Vorstandssprecher Dannebaum.

Vom "Radio Skäddel" gab es ebenfalls Positives zu berichten: "Wir haben unsere Sendungen wieder aufgenommen", teilte Dieter Wallschlag mit. Wer Interesse habe, könne sich jederzeit melden, so Wallschlag.

Der Saterfriesisch-Beauftragte Henk Wolf stellte noch einmal das Seelter Kneipen-Quiz vor, das erstmals in Finchens Kleiner Kneipe in Ramsloh veranstaltet wurde. "Es war ein voller Erfolg", berichtete Wolf. Ein Termin für das 2. Seelter Kneipen-Quiz steht auch schon fest: Am Freitag (13. Mai) treffen sich die Freunde des Saterfriesischen wieder in Finchens Kleiner Kneipe.

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