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Schwelbrand in Böseler Kompostierwerk

In einer Vorratshalle entwickelt sich am Sonntagabend Rauch. Die Feuerwehr entdeckt einen gefährlichen Schwelbrand. Ihn zu löschen, dauert einige Stunden.

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Foto: Pille

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Zu einem gefährlichen Schwelbrand kam es am Sonntagabend gegen 18 Uhr in einem Kompostierwerk an der Hermann-Zur-Lage-Straße in Bösel-Ostland. Passanten bemerkten in einer Vorratshalle des Herstellers eine größere Rauchentwicklung in der eingelagerten Kompost-Torfmischung.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr rückte mit 5 Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten an. Unter Atemschutz begannen sie, mit einem Wasser-Schaumgemisch das glimmende Kompostmaterial zu löschen.

Offenbar eine mühselige Angelegenheit, denn immer wieder wurden neue Glutnester in der großen Halle ausgemacht, die später mit einem Radlader umgekehrt werden mussten.

Foto: PilleFoto: Pille

Die Löscharbeiten zogen sich deshalb bis nach 21 Uhr hin, so dass die Feuerwehr von der Böseler DRK-Versorgungsbereitschaft mit heißen Würstchen und kalten Getränken verpflegt wurden.

Das Deutsche Rote Kreuz ergänzte auch mit "Helfern vor Ort" (auch "First Responder" genannt) die Rettungskette. Um weitere Glutnester auszuschließen, wurde eine Nachtwache eingerichtet. 

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