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Schwarz-Weiß Osterfeine zeichnet Jutta Hillmann mit Goldener Ehrennadel aus

Schwarz-Weiß Osterfeine hat seine größten Stützen  gewürdigt und dabei die höchste Auszeichnung des Vereins vergeben. Das Jahr 2025  wurde auch schon in den Blick genommen.

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Goldene Ehrennadel: Die höchste Auszeichnung des Vereins gab es für Jutta Hillmann vom Vereinsvorsitzenden Bernard Piening. Foto: Röttgers

Goldene Ehrennadel: Die höchste Auszeichnung des Vereins gab es für Jutta Hillmann vom Vereinsvorsitzenden Bernard Piening. Foto: Röttgers

Jutta Hillmann erhält die Goldene Ehrennadel des Sportvereins Schwarz-Weiß (SW) Osterfeine von 1925. „Du bist die Stütze unseres Vereins“, lobte der erste Vorsitzende Bernard Piening die Handballtrainerin im Beisein von rund 100 Sportkameradinnen und
-kameraden auf der mittlerweile 97. Generalversammlung im Saal Fangmann in Osterfeine. „Über lange Jahre hast du herausragende Leistungen gezeigt und die C-Jugend zu einer wahren „Mannschaft“ mit Charakter geformt“, würdigte der Vereinsvorsitzende Hillmanns unermüdliches ehrenamtliches Engagement mit der höchsten Auszeichnung des Sportvereins.

Hillmann war zunächst selber begeisterte Handballspielerin des Vereins und übernahm anschließend das Traineramt. Bereits 2003 erhielt sie dafür die Silberne Ehrennadel.

Silberne Ehrennadel: Die Auszeichnung erhielten David Wadulla, Stephan Ihorst und Hans-Günther Hönemann (rechts). Foto: RöttgersSilberne Ehrennadel: Die Auszeichnung erhielten David Wadulla, Stephan Ihorst und Hans-Günther Hönemann (rechts). Foto: Röttgers

Die ging in diesem Jahr an gleich vier verdiente Vereinsmitglieder: Stephan Ihorst, Hans-Günther Hönemann, David Wadulla sowie in Abwesenheit Matthias Wintermann erhielten Urkunden und Abzeichen. Ihorst sei mit „viel Herzblut“ als Betreuer aktiv, lobte der OSV-Klubchef. Hönemann sei stets verlässlicher „Helfer im Hintergrund“: Er organisiere gewissenhaft die Mitgliederverwaltung und das komplette Passwesen im Fußball, was ein „höchst undankbarer Posten mit viel Arbeit“ sei, bescheinigte Piening. Der Dritte im Ehrenbunde, der stellvertretende Vorsitzende Wadulla, habe durch seinen Einsatz sowohl die von ihm aufgebaute Lauf- als auch die Fitness- und Turnabteilung zur „Marke im Verein“ gemacht. Mittlerweile gebe es allein 25 Kurse für Fitness und Turnen, dankte der Osterfeiner Sportchef.

In Abwesenheit würdigte die Versammlung ihren langjährigen Kassierer Wintermann: „Wir freuen uns riesig und ich bewundere deine Treue!“, verkündete der Kopf der Osterfeiner Sportler per Videobotschaft, die die „herausragend“ arbeitende Hanna Glandorf filmte, die aktuell ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) mit höchster Bravour im Verein absolviere.

Ehrung der Jugendmannschaften

Ebenfalls geehrt wurden die Jugendmannschaften der Abteilungen Fuß- und Handball. „Mit ausschließlich eigenen Kräften habt ihr fantastische sportliche Leistungen erbracht und seid in der Coronazeit noch mehr zu tollen Mannschaften mit einem wahrhaftigen Teamgeist zusammengewachsen!“, lobte Piening und sprach sogar wörtlich von einer „Revolution“ und einem „Riesenkompliment“ in diesem Zusammenhang. „Fast alle Vereine geben momentan den Geist auf. Ihr Jugendlichen seid Vorbild für uns Älteren“, sagte er und betitelte die Jugendmannschaften als „große Hoffnungsträger des Vereins“.

Vorbilder in schwieriger Zeit“: Kerstin Lübbehusen (von links), Eva Neteler (C-Jugend), Carla Kuhlmann (B-Jugend), Kevin Gravemeyer (1. C-Jugend), Max-Josef Stärk (1. B.-Jugend) und SWO-Chef Bernard Piening. Foto: Röttgers„Vorbilder in schwieriger Zeit“: Kerstin Lübbehusen (von links), Eva Neteler (C-Jugend), Carla Kuhlmann (B-Jugend), Kevin Gravemeyer (1. C-Jugend), Max-Josef Stärk (1. B.-Jugend) und SWO-Chef Bernard Piening. Foto: Röttgers

Rekord von 1759 Mitgliedern 

Von der schweren Situation des Sportvereins in Coronazeiten war anschließend auch sein Jahresbericht geprägt: Der Sportverein SW Osterfeine habe bei allen Beschränkungen versucht, mit einem weiterhin reizvollen Sportangebot den Alltag der Menschen und Sportler in Osterfeine und Rüschendorf „aufzuhübschen“ und besonders jungen Menschen Möglichkeiten zur „freudvollen, abwechslungsreichen und aktiven Freizeitgestaltung“ zu geben. Mit 1759 Mitgliedern konnte der bisherige Mitgliederrekord aus dem Vorjahr um weitere 45 Sportfreunde noch einmal gesteigert werden. „Alles, was wir gemacht haben, haben wir mit Herzblut und Liebe zum OSV gemacht“, freute sich Piening.

In den Ältestenrat des Vereins wählten die Mitglieder einstimmig Wolfgang Jacob, Hubert Putthoff, Paul Kreymborg, Heinrich Lüdeke-Dalinghaus und Bernard Putthoff.

„Kämpferisch trotz vieler Verletzte“ wolle nach Angaben von Hans-Jürgen Lapke die Fußballabteilung bleiben, um aus dem „Tabellenkeller“ herauszukommen. Dass es „an der frischen Luft mit vielen Spielen“ weitergehe, freute Jugendwart Franz-Bernd Hillmann mit Blick auf 15 Mannschaften.

Im Blick haben die Osterfeiner Sportsfreunde bereits ihre 100-Jahr-Feier. Im Jahr 2025 solle groß gefeiert werden: Neben einer Chronik werde es dazu Festwochen geben, Arbeitsgruppen hätten sich schon gebildet. Die beliebte SWO-Sportwoche findet vom 20. bis 27. Juli 2022 statt, der Dümmerlauf ist für den 3. Oktober vorgesehen und der traditionelle Sportlerball auf den 5. November 2022 terminiert.

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