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Schützenkreis überbringt 45.000 Euro an Flutopfer rund um Ahrweiler

9 Familien hatten die Helfer vor Ort ausgesucht. Je 5000 Euro bekam jede von ihnen. Das Geld ist der Erlös einer großen Benefizaktion: Für ein virtuelles Schützenfest waren Pins verkauft worden.

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Hilfe für Familien in Not: Je 5000 Euro bekamen 9 Familien von Klaus Bohmann (links) und Walter Thie. Foto: Bohmann

Hilfe für Familien in Not: Je 5000 Euro bekamen 9 Familien von Klaus Bohmann (links) und Walter Thie. Foto: Bohmann

Aktion erfolgreich abgeschlossen: Das meldet der Schützenkreis Vechta. Vertreter aus seinen Reihen haben jetzt Spenden an Flutopfer rund um Ahrweiler übergeben können. Präsident Walter Thie sowie das Ehepaar Gisela und Klaus Bohmann aus Lutten überbrachten aktuell 9 Familien, die durch das Hochwasser in eine finanzielle Notlage geraten waren, jeweils 5000 Euro. Das macht insgesamt 45.000 Euro.

Bürgermeister Guido Orthen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, der die Spender empfing, dankte den Schützen für das Geld; vor allem, weil als Empfänger besonders Familien mit kleinen Kinder ausgesucht worden seien.

Hilfe für die, deren Schäden keine Versicherung  übernimmt

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Tobias Gerdesmeyer hatte der Schützenkreis Vechta ein virtuelles Schützenfest veranstaltet. Als Eintrittsmarke wurde ein Pin für die Uniformjacken angeboten. Diesen Pin konnten die Schützen bei ihren jeweiligen Vereinen für je 10 Euro erwerben. Die Herstellungskosten der Anstecker wiederum teilten sich die Volksbank Vechta und der Schützenkreis. Angestrebt war, 50.000 Euro zu erlösen. 48.500 Euro waren schon in der Kasse. Man wollte aber schnell handeln und habe deshalb schon mal 45.000 Euro ins Hochwassergebiet gebracht, wie Schützenpräsident Walter Thie berichtete.

„Wir wollten den Familien vor Ort helfen, deren Schäden nicht durch eine Versicherung gedeckt sind“, erklärte der Kreisschützenpräsident weiter. „Kein Euro sollte der Bürokratie geopfert werden.“ Deshalb habe man das Geld auch persönlich in die betroffene Region gebracht. Von den Fluthelfern vor Ort seien die 9 Familien ausgesucht worden. Nach Gesprächen mit ihnen wisse er: Sie hätten Hilfe verdient.

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