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Schülerpreis OM: Heimatbund hofft wieder auf mehr Bewerbungen

Nach 2 mageren Corona-Jahren soll auch die Preisverleihung endlich wieder auf dem Münsterlandtag stattfinden. Das Schwerpunktthema lautet in diesem Jahr "Zusammenhalten und nicht spalten!".

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Freuen sich auf spannende Bewerbungen: Gabriele Henneberg (von links, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Heimatbund OM), Gisela Lünnemann (Geschäftsführerin Heimatbund OM) und Jürgen Fuhler (Vorstandssprecher der VR-Bank in Südoldenburg).  Foto: Niemeyer

Freuen sich auf spannende Bewerbungen: Gabriele Henneberg (von links, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Heimatbund OM), Gisela Lünnemann (Geschäftsführerin Heimatbund OM) und Jürgen Fuhler (Vorstandssprecher der VR-Bank in Südoldenburg).  Foto: Niemeyer

Schüler im Oldenburger Münsterland können sich in diesem Jahr wieder beim "Schülerpreis OM" bewerben und ein Preisgeld in Höhe von bis zu 300 Euro gewinnen. Bereits zum 12. Mal vergibt der Heimatbund Oldenburger Münsterland den Preis, der unter der Überschrift "Unsere Region macht Schule" zum Nachdenken über das eigene Umfeld und die Heimat anregen soll. Bewerben können sich einzelne Schüler, Schulklassen und Schulen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta. "Es ist uns ein Herzensanliegen, dass die Schüler sich mit Themen in der Region beschäftigen", sagt Heimatbund-Geschäftsführerin Gisela Lünnemann. Dazu zählten zum Beispiel die Sprache, die Dorfentwicklung oder die Historie.

Das Schwerpunktthema in diesem Jahr lautet "Zusammenhalten und nicht spalten!", wobei auch Arbeiten zum allgemeinen Thema Heimat willkommen sind, wie der Heimatbund betont. Das Schwerpunktthema sei im vergangenen Jahr gewählt worden, als deutlich wurde, dass die Gesellschaft sich beim Thema Impfen spalte, erklärt Lünnemann. Das Thema Corona polarisiere sehr, auch im Oldenburger Münsterland, obwohl gerade diese Region eigentlich für den Zusammenhalt stehe.

Wegen Corona deutlich weniger Bewerbungen

Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Schülerpreis aus. Waren vor Corona noch jedes Jahr 80 bis 100 Bewerbungen eingegangen, seien es in den vergangenen 2 Jahren deutlich weniger gewesen. Gerade Grundschulen hätten sich weniger beteiligt. In diesem Jahr erhofft sich der Heimatbund wieder mehr Bewerbungen. "All die Jahre haben wir so eine große Bandbreite an Einsendungen bekommen", sagt Lünnemann, "vom Schulgarten über Plattdeutsch-CDs und Projekte zum Klimawandel, Filme zur Auseinandersetzung mit Corona oder zuletzt historische Facharbeiten über die Integration von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg".

Im vergangenen Jahr gewann Laura Willenborg vom Clemens-August-Gymnasium Cloppenburg mit ihrer Facharbeit über den Namensgeber der Schule, Clemens August Graf von Galen, einen der ersten Preise. Im Nachhinein sei die Nachfrage nach der Facharbeit groß gewesen, sagt Lünnemann. Der Heimatbund freue sich auch über Arbeiten, die moderne Medien einsetzen. Das könnten zum Beispiel Arbeiten in Form von Kurzfilmen sein.

Auszeichnung auf Münsterlandtag in Lindern

Angesprochen sind alle Schulformen und alle Fachbereiche, teilt der Heimatbund mit. Vergeben wird der Schülerpreis in drei Kategorien: Grundschule, Sekundarstufe I sowie Gymnasiale Oberstufe und Berufsbildende Schule. Je Kategorie gibt es 300 Euro für den ersten Platz, 200 Euro für den Zweit- und 100 Euro für den Drittplatzierten. Die Genossenschaftsbanken aus dem Landkreis Cloppenburg und die Volksbanken aus dem Kreis Vechta finanzieren die Preise. Ausgezeichnet werden die Preisträger auf dem Münsterlandtag am 5. November in Lindern, bei dem das Thema "Zusammenhalten" von einem besonderen Impulsredner thematisiert werde.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen wurde bis zum 30. September verlängert, um möglichst vielen das Mitmachen zu ermöglichen. Wer teilnehmen möchte, schickt die Materialien an den Heimatbund für das Oldenburger Münsterland, Stichwort "Region macht Schule", Bahnhofsstraße 82, 49661 Cloppenburg oder per Mail an info@heimatbund-om.de.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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