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Schüler und Lehrer des Gymnasiums in Lohne laufen für den guten Zweck

Seit mehr als 20 Jahren gibt es den Fastenlauf. In den vergangenen beiden Jahren gab es eine Corona-Zwangspause. Jetzt konnte wieder der Startschuss fallen.

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Motiviert dabei: Lehrer Tobias Penski leitete die Schüler beim Freeletics an. Foto: Oltmann

Motiviert dabei: Lehrer Tobias Penski leitete die Schüler beim Freeletics an. Foto: Oltmann

Sonnenschein und eine leichte Brise – perfektes Laufwetter. Nach einer 2-jährigen Corona-Pause konnte der traditionelle Fastenlauf des Gymnasiums in Lohne wieder in gewohnter Form stattfinden. In den vergangenen Jahre sammelten die Schüler und Lehrer damit insgesamt 600.000 Euro. In diesem Jahr kamen noch mal 38.088,40 Euro dazu.

Mit dem Geld werden soziale Projekte in Kamerun, Peru und Honduras unterstützt. Daneben soll ein Teil der Einnahmen in diesem Jahr an die langjährige Partnerschule des Gymnasiums in Kiew gehen, erklärt Organisatorin und Religionslehrerin Karin Hoppe.

In den Disziplinen Laufen, Schwimmen und Freeletics konnten die 984 Schüler und Lehrer antreten und fleißig Geld sammeln. Pro Runde, Bahn oder geschafftem Workout erhielten sie von ihren im Vorfeld angeworbenen Sponsoren einen bestimmten Geldbetrag. Auch die Einnahmen der Essensstände kommen den sozialen Projekten zugute.

Spendengelder zeigten bereits Wirkung

Für die musikalische Unterstützung am Donnerstag sorgten die Bands "Flash Make" und "Pilot", die größtenteils aus Schülern des Gymnasiums bestehen. Mit Geige, Keyboard und Co. motivierten sie so ihre Schulkameraden zum Weitermachen.

In vergangenen Jahren konnte von den Spendengeldern bereits eine Photovoltaikanlage in Kamerun gebaut werden. Daneben wurden Kinderheime und Jugendzentren in Peru unterstützt – was auch fortgeführt werden soll. In Honduras wird das Geld für eine weiterführende Schule verwendet. Denn: 2020 zerstörte dort ein Hurrikan sämtliche schulische Einrichtungen.

Kraft tanken: Wer am Ende war, konnte sich bei seinen Mitschülern einen Energieschub holen. Foto: OltmannKraft tanken: Wer am Ende war, konnte sich bei seinen Mitschülern einen Energieschub holen. Foto: Oltmann

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