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Schüler säen Wissen und ernten Erfahrung beim Ackerbau-Praxistag

Die Agrarwirtschafts-Schüler der BBS am Museumsdorf haben Tipps von GS-Agri bekommen, wie man richtig Ackerbau betreibt. An drei Stationen konnten die Schüler Verschiedenes erlernen.

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Anbautipps: Nadine Weers erläutert den Schülern, was im Ackerbau wichtig ist. Foto: GS agri Schneiderkrug

Anbautipps: Nadine Weers erläutert den Schülern, was im Ackerbau wichtig ist. Foto: GS agri Schneiderkrug

Schülerinnen und Schüler der Fachschule „Agrarwirtschaft“ der Berufsbildende Schulen (BBS) haben sich am Museumsdorf zum Ackerbau-Praxistag auf dem Agrarbetrieb der Familie Reinke in Halen getroffen. Dank der Einladung von Mitschüler Max Reinke konnte die Fachschule die angrenzenden Ackerflächen und Räumlichkeiten des elterlichen Hofs nutzen.

An drei Stationen wurden den rund 40 Schülern in kleineren Gruppen verschiedene aktuelle Themen rund um modernen Ackerbau von vier Spezialberatern von GS agri aus Schneiderkrug nähergebracht. So bekamen sie von Steffen Aumüller und Markus Meyer einen Einblick in das Thema „Precision Farming“ – einer Ackerbau-Methode, mit der man die einzelnen Anbauflächen genauer betrachtet und detaillierter bearbeitet.

Aus der Praxis untermalt wurde die Theorie mit einem Drohnenflug über die Flächen. So konnten die Schüler Theorie und Praxis schnell verbinden. Auf der Fläche war Nadine Weers zu finden. Sie gab wichtige Hinweise und Anbautipps zu den dort angebauten Kulturen Wintergerste und -raps, ebenso was die Themen Pflanzen-, Wasserschutz und Düngung betrifft.

Pelk gab praktische Tipps zur Förderung der Bodengesundheit

Am Feldrand zeigte Frank Pelk in einem Bodenloch auf, wieso der Boden das kostbarste Gut eines Landwirts und wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere ist. Er gab praktische Tipps zur Förderung der Bodengesundheit sowie deren Indikatoren und Einflussfaktoren.

Diesem Schulfeldtag war ein Treffen der zuständigen Lehrerin der BBS, Yvonne Garlich, und Vertretern der GS agri vorausgegangen, wo es um eine langfristige Zusammenarbeit im Wissenstransfer zwischen beiden Häusern im Hinblick auf den Schulunterricht geht.

GS-agri-Bereichsleiter Jürgen Diers erklärte, dass es gerade in der jetzigen turbulenten Zeit sehr wichtig sei, Wissen untereinander zu vernetzten. Gerade auch im Sektor Landwirtschaft. Sowohl auf dem Acker als auch im Stall kommen sehr große Herausforderungen auf uns zu, welche möglichst schnell mit hoher Innovationskraft zu stemmen sind.

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