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Saterländer stirbt bei Verkehrsunfall in Kampe-Ikenbrügge

Am Montagnachmittag hat sich auf der Barßeler Straße in Kampe-Ikenbrügge ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Mann kam ums Leben. Die Beifahrerin des Audi-Fahrers ist nicht mehr in Lebensgefahr.

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Frontalzusammenstoß: Bei einem Überholversuch stieß ein 31 Jahre alter Mann aus dem Saterland mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Foto: Stix

Frontalzusammenstoß: Bei einem Überholversuch stieß ein 31 Jahre alter Mann aus dem Saterland mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Foto: Stix

Auf der Barßeler Straße kam es am Montagnachmittag im Bereich Kampe-Ikenbrügge zu einem folgenschweren Unfall. Ein Mann starb noch an der Unfallstelle, zwei weitere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.

Ein 31-jähriger Mann aus dem Saterland, der in Richtung Friesoythe unterwegs war, geriet gegen 16.30 Uhr bei einem Überholversuch in den Gegenverkehr. Dabei stieß er mit seinem VW Up frontal mit einem entgegenkommenden Audi A3 zusammen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann nicht angeschnallt.

Die beiden Insassen des Audi, ein 31-jähriger Mann und die 27 Jahre alte Beifahrerin, beide aus Elisabethfehn, wurden bei dem Zusammenstoß in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die zu dem Zeitpunkt lebensgefährlich verletzte 27-Jährige kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus, der 31-jährige Audi-Fahrer mit einem Rettungswagen. Auch bei dem Ehepaar aus Barßel besteht der Verdacht, dass sie nicht angeschnallt waren. Laut Angaben der Polizei besteht für die Beifahrerin keine Lebensgefahr mehr.

Zufälligerweise war zu diesem Zeitpunkt auch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes in diesem Bereich unterwegs. Die sofort zu Hilfe eilenden Sanitäter konnten allerdings nur noch den Tod des Saterländers feststellen.

Da der Unfall als "Massenanfall mit zehn Verletzten" (MANV) an die Rettungsleitstelle gemeldet wurde, waren binnen kürzester Zeit zehn Rettungswagen, die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenoythe und Friesoythe mit insgesamt 60 Kameraden, die Polizei und das Kriseninterventionsteam vor Ort.

Im Auto der beiden Elisabethfehner war auch ein kleiner Hund mit dabei. Er wurde von einem Mitarbeiter des Friesoyther Bauhofes zu einer Freundin der Beifahrerin gebracht. Die Barßeler Straße war bis etwa 20 Uhr voll gesperrt.

Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

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