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Sanierung des Löninger Gymnasiums ist weiterhin im Zeitfenster

Die Rundumerneuerung des Musischen und des Naturwissenschaftlichen Traktes sollen im Herbst abgeschlossen werden. Das Blasorchester bekommt einen eigenen Probenraum.

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Der Musische Trakt wird kernsaniert und umgestaltet. Er wird um einen Probenraum für das 90-köpfige Orchester in Richtung Ringstraße erweitert. Foto: Siemer

Der Musische Trakt wird kernsaniert und umgestaltet. Er wird um einen Probenraum für das 90-köpfige Orchester in Richtung Ringstraße erweitert. Foto: Siemer

Gute Fortschritte machen die Bauarbeiten zur Rundumerneuerung des Löninger Copernicus Gymnasiums. Das von Architektin Dorothee Münchow aus der Kreisverwaltung geleitete Projekt mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro befindet sich nach Angaben von Kreissprecher Frank Beumker im Zeitplan. Im Spätsommer sei mit der umfassenden Sanierung an der Ringstraße begonnen worden.

Alle Beteiligten hoffen, dass die Bauarbeiten am vierten Abschnitt bis zum Herbst abgeschlossen sein werden. Nichtsdestotrotz könnten aus nicht vorhersehbaren Gründen natürlich immer zeitliche Verschiebungen entstehen. „Insbesondere wegen der hohen Nachfrage kann es zum Beispiel jederzeit zu Lieferproblemen von Baustoffen kommen“, so Beumker. Nachdrücklich lobt Schulleiter Ralf Göken die Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen des Kreises

Ebenfalls große Baustelle: Auch der naturwissenschaftliche Trakt wird kernsaniert und erhält die neue einheitliche Fassade. Foto: Siemer Ebenfalls große Baustelle: Auch der naturwissenschaftliche Trakt wird kernsaniert und erhält die neue einheitliche Fassade. Foto: Siemer 

Die Räumlichkeiten der Biologen, Physiker und Chemiker werden zum einen saniert und auf den neuesten Stand der Wissensvermittlung gebracht. Zudem wird die Fassade gedämmt. Sie erhält das einheitliche und neue Gesicht des Gymnasiums mit einer roten Klinkerfassade. Die wohl größte Veränderung erfährt indes der Musische Trakt, der an die Bedürfnisse der Musiker nicht nur der Schule angepasst werden soll.

Das Copernicus Gymnasium betreibt seit etlichen Jahren das größte Bläser- und Streicherklassen-Modell in Niedersachsen. Rund 90 Prozent aller Fünftklässler entscheiden sich, ein Musikinstrument zu erlernen. Nicht nur quantitativ, auch qualitativ lässt sich die Bilanz sehen. So ist das von Philipp Hemmen geleitete Blasorchester amtierender Niedersachsenmeister. Alle Musikvereine im Alten Amt Löningen profitieren hiervon. Auch die Kreismusikschule freut sich über den Umbau. An den Nachmittagen wird sie den Trakt für ihren Unterricht nutzen. Sie erhält dort ein eigenes Büro und vor allem einen eigenen Eingang.

90-köpfiges Blasorchester erhält großen Probenraum

Zudem wird eine neue Toilette installiert. In neun Gruppenräumen können dort in Zukunft die Register unabhängig voneinander proben, freut sich Schulleiter Göken. Die Schule werde darüber hinaus die zum Teil flexibel gestaltbaren Zimmer als Differenzierungsräume und für die Gruppenarbeit nutzen. Einen neuen, ausreichend großen Raum erhält das rund 90-köpfige Blasorchester durch einen großen Anbau in Richtung Ringstraße.

Kunst und Darstellendes Spiel sind bereits im sogenannten Pilz-Gebäude untergebracht, das im ersten Abschnitt bis zum Herbst 2020 saniert und erweitert worden war. Im Herbst erhält auch das bereits vor einigen Jahren sanierte Verwaltungsgebäude die neue einheitliche Fassade.

In weiteren Abschnitten wird der bestehende Schulhof umgestaltet. Es gibt dann Pausenbereiche rund um den naturwissenschaftlichen Trakt. Letzter Abschnitt ist die Umgestaltung des Vorplatzes zu einem Campus. Die Arbeiten sollen bis zum Frühjahr 2023 abgeschlossen werden, denn dann wollen die Copernicaner dort die 50-jährige Partnerschaft mit der Norfolk Academy groß feiern.

Göken hofft auch auf den raschen Abschluss der Reparaturarbeiten des Fußbodens der CGL-Sporthalle, die seit dem Herbst nicht mehr genutzt werden kann. Die Sanierung war im Januar 2021 abgeschlossen worden.

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