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Rund 1000 Stunden ehrenamtliche Arbeit

Der Rentnerclub "Wi packt wat an" hat schon einige Projekte unter dem Gürtel und will noch nicht aufhören. Ein Plan: Sie wollen die Außenanlage des Kriegerdenkmals verschönern.

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Neu gestaltet: Die Rentnergruppe "Wi packt wat an" hat die Dorfmitte in Peheim aufgehübscht.   Archivfoto: Landwehr

Neu gestaltet: Die Rentnergruppe "Wi packt wat an" hat die Dorfmitte in Peheim aufgehübscht.   Archivfoto: Landwehr

Vor ziemlich genau 3 Jahren wurde der Peheimer Rentnerclub „Wi packt wat an“ gegründet. Die Idee war beim Frühschoppen entstanden. In den 3 Jahren haben die rund 20 Rentner im Dorf viel bewegt. Als Vorzeigeprojekte gelten dabei die Neugestaltungen des Friedhofs und der Dorfmitte. Auf der Generalversammlung des Vereins – die erste nach 2 Jahren – hielten die Teilnehmer nun Rückschau auf die vergangenen Jahre und planten ihre Arbeitsmaßnahmen für die kommenden Monate.

„Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag in den letzten beiden Jahren in der Verschönerung und Gestaltung des Friedhofs und der Vorbereitung auf den Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft mit der Neugestaltung der Dorfmitte und des Kirchenumfeldes“, sagt der Heimatvereinsvorsitzende Clemens Westendorf. Inzwischen biete der Peheimer Friedhof ein neues Bild. Die große Lebensbaumhecke am Hauptgang wurde entfernt. Der Hauptweg wurde ausgekoffert und neu gepflastert, das Eingangstor eingesetzt und die verwaisten Gräber vom Unkraut befreit. Daneben wurden neue Rasenflächen eingesät und gemäht und regelmäßig die Hecken geschnitten.

Die Pflegearbeiten wurden auch beim Ehrenmal, beim Pfarrheim und beim Kirchenumfeld erledigt. Kräftig halfen die Rentner auch bei der Neugestaltung des Pfarrheimumfelds, die im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführt wurde. Kirchenprovisor Josef Wobbeler bedankte sich deshalb für die gute Arbeit auf dem Friedhof und für die Gestaltung im Umfeld von Kirche und Pfarrheim.

Tausende Blumen und ein Findling – die Ortsmitte wurde verschönert

Eine neue Ortsmitte schufen die Rentner mit der Gestaltung des Dorfplatzes. Dort wurde eine Sitzecke geschaffen, die Wege gepflastert, eine Streuobstfläche angelegt und die Blühwiese ist mit Greening eingesät. Über 1000 Blumenzwiebeln sind allein auf dem Gelände in der Dorfmitte gepflanzt. Weitere rund 1000 sollen in nächster Zeit folgen. Außerdem haben die Ehrenamtlichen der Rentner-Arbeitsgruppe noch einen großen Findling mit dem Wappen des Ortes und der Inschrift „Peheim seit 1275“ aufgestellt.

Auf der aktuellen Mitgliederversammlung wurden die Weichen für 2022 gestellt. So möchte die Seniorengruppe „Wi packt wat an“ neben der Pflege und Instandhaltung des Friedhofs weitere Maßnahmen für die Dorfverschönerung in Angriff nehmen. Eine Priorität haben wird die Umgestaltung der Außenanlage der renovierten Kriegergedächtnisstätte, die in Abstimmung mit Pastor Uwe Börner und Kirchenprovisor Josef Wobbeler verwirklicht werden soll. „Wir wollen zudem im Rahmen der Ortsverschönerung mehrere neu gekaufte Ruhebänke aufstellen, um Wanderern und Radfahrern Möglichkeiten zu Ruhepausen zu geben. Diese Ruheecken werden zudem gepflastert und mit Beeten eingefasst“, erklärt Clemens Westendorf. Außerdem solle auf dem Dorfplatz in der Dorfmitte eine überdachte Holzkonstruktion für die Sitzecke gebaut werden. Im Herbst sei eine weitere Pflanzaktion von Blumenzwiebeln geplant.

Der Heimatverein erinnert noch einmal an den Umwelttag am 26. März (Samstag). Die Umweltfreunde treffen ist um 9 Uhr auf dem Schulhof. Anschließend findet ein gemütliches Beisammensein mit Grillen im Göpelhaus statt. Weiterhin trifft sich die Rentnertruppe „Wi packt wat an“ immer am ersten und am dritten Donnerstag im Monat „So kommen wir im Jahr auf rund 1000 Stunden ehrenamtlich geleisteter Arbeit“, sagt Westendorf.

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