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Rufbus von Löningen fährt jetzt auch nach Quakenbrück

Der Moobil-Plus-Rufbus der Linie M07 steuert jetzt auch das Christliche Krankenhaus Quakenbrück (CKQ) und den örtlichen Bahnhof an. Bei der Buchung gibt es jedoch noch einige Zurückhaltungen.

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Wollen die Löninger mobil machen: (von links) Rufbusfahrer Bernd Schnieders und Bürgermeister Burkhard Sibbel appellieren an die Bürger, das Rufbusnetz zu nutzen. Foto: Wienken

Wollen die Löninger mobil machen: (von links) Rufbusfahrer Bernd Schnieders und Bürgermeister Burkhard Sibbel appellieren an die Bürger, das Rufbusnetz zu nutzen. Foto: Wienken

Das Rufbusnetz im Löninger Raum ist erweitert worden: Fahrgäste können jetzt auch mit dem Moobil-Plus-Bus nach Quakenbrück gelangen. Dort hält der Bus am Bahnhof und am Christlichen Krankenhaus Quakenbrück (CKQ). Als Bedarfshaltestelle ist zudem der Neue Markt ausgewiesen.

"Wir freuen uns sehr, dass wir das Rufbusnetz erweitern konnten, um den Bürgern, egal ob jung oder alt, die Möglichkeit zu geben, mobil und flexibel zu bleiben", sagt Löningens Bürgermeister Burkhard Sibbel. Wie Rufbusfahrer Bernd Schnieders erklärt, gebe es zudem eine weitere Neuerung. "Neben den 2 festen Haltestellen, also dem Bahnhof Löningen und der St.-Anna-Klinik, sind alle weiteren regulären Bushaltestellen in der Stadtgemeinde als Bedarfshaltestelle ausgewiesen."

Der Rufbus der Linie M07 steuert außerdem nicht nur Haltestellen in der Hasestadt und den umliegenden Ortsteilen an, sondern auch in Brokstreek – sofern sie von Fahrgästen gebucht wurden. Die Buchung sollte bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt erfolgen. Damit ist auch sichergestellt, dass der Fahrgast einen Sitzplatz erhält.

Rufbus ist nicht nur für Senioren oder körperlich Beeinträchtigte gedacht

Was die Buchung angeht, gebe es noch einige Zurückhaltungen: "Wahrscheinlich muss sich das Projekt einfach noch weiter herumsprechen. Die Leute von hier sind es gewohnt, mit dem eigenen Auto zu fahren. Wenn es mit den Preissteigerungen und der Energiekrise allerdings so weitergeht, könnte ich mir vorstellen, dass der ein oder andere sein Auto doch eher mal stehenlässt. Das 9-Euro-Ticket hat ja gezeigt, dass der Bedarf durchaus da ist", meint Thomas Willen, Erster Stadtrat.

Auch Bernd Schnieders sieht weiteres Potenzial für das Projekt: Die Rufbusse seien nicht nur ein geeignetes Transportmittel für Senioren oder körperlich beeinträchtigte Menschen, sondern auch für andere Zielgruppen. "Hiesige Vereine könnten mindestens eine Fahrt sparen, wenn sie den Rufbus nutzen", so Schnieders. Der Evenkamper sei selbst Trainer einer Jugendmannschaft und sehe darin auch eine Entlastung für die Eltern – insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Spritpreise in der jüngeren Vergangenheit.

  • Info: Interessierte können eine Fahrt mit dem Rufbus unter Telefon 08003030201 oder über die Moobil-Plus-App buchen. Das Ticket kostet 2 Euro in der ersten Tarifzone (Gemeindegebiet). Geht eine Fahrt über mehrere Gemeinden, erhöht sich der Ticketpreis um 1 Euro je Zone.

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