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Robert Eilers begeistert die Musik

Sehr persönliche Ansichten, immer dieselben zehn Fragen: Der Wahl-Vechtaer leitet das Vokalensemble Marienhain in Vechta.

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„Rotasia“: Die Aufführungen des Musicals im Gymnasium Antonianum liegen hinter Robert Eilers.   Foto: M. Niehues

„Rotasia“: Die Aufführungen des Musicals im Gymnasium Antonianum liegen hinter Robert Eilers.   Foto: M. Niehues

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Gut. Hinter mir liegen ungewöhnlich anrührende Konzerte. Im Januar die hoch emotionalen Aufführungen des Vokalensembles Marienhain von Händels „Messiah“ zusammen mit den „Cantores Sancti Marci“ aus Zagreb und die Aufführungen des Musicals „Rotasia“ am letzten Freitag und am Sonntag im Gymnasium Antonianum. Besonders die konzertante Fassung des Musicals am vergangenen Sonntag mit meiner Chorklasse, einer weiteren 5. Klasse und den professionellen Musikern der „Camerata Instrumentale“ aus Oldenburg unter dem langjährigen Konzertmeister des Staatstheaters, Norbert Ternes, vor vollem Haus waren für mich und die Chorkinder sehr nachhaltige Eindrücke.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Im vergangenen Jahr habe ich für meine Familie und meine in Schweden lebende Tochter Juliane ein altes Motorboot gekauft. Das Boot liegt in Nyköping vor Anker und wartet auf mich. Extra dafür habe ich im vergangenen Jahr auch die erforderlichen Sportbootführerscheine gemacht.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Schlechter Lohn für fleißig arbeitende Menschen. Ich kann nicht akzeptieren, dass zum Beispiel der Paketzusteller, der uns die Pakete bringt, die wir im Internet bestellt haben, nicht genug Geld verdient, um angemessenen Wohnraum bezahlen zu können.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Mit dem besagten Motorboot werde ich im Sommer für einen längeren Törn durch den Stockholmer Schärengarten schippern und auf den zahlreichen unbewohnten Inseln vom wunderbaren schwedischen Jedermannsrecht Gebrauch machen.

Was tun Sie am liebsten?
Ich musiziere sehr gerne, vor allem mit anderen, lese viel, zum Beispiel das interessante Buch „Meine europäische Familie. Warum wir alle miteinander verwandt sind“ von Karin Bojs; quatsche gerne mit meinen Freunden und führe gerne lange Streitgespräche mit meinem Sohn über Politik. Außerdem habe ich die vielen Konzertreisen mit dem Vokalensemble ins In- und Ausland und die vielen Begegnungen mit herausragenden Musikern sehr gemocht. Ich freue mich sehr auf die Krabat-Aufführungen der Musical-AG meiner Schule, für die ich die Musik geschrieben habe.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Dass ich nicht oft darüber nachdenke, was ich an mir mag

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Demnächst wieder die Übertragung der BBL-Spiele mit Beteiligung von Rasta Vechta. Außerdem schaue ich, wenn ich Zeit habe, Spiele des Drittligisten VfL Osnabrück, denn ich bin in der Wesereschstraße in der Nähe der „Bremer Brücke“ groß geworden.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde mich gerne einmal mit dem amerikanischen Sänger Billy Joel, dessen Musik und Lebensgeschichte mich vor langen Jahren sehr beschäftigt haben, treffen, anschließend nach Moskau zu Herrn Putin reisen, ihm den Song „Leningrad“ von Billy Joel vorspielen und ihm erklären, was ich von seinem Einmarsch in die Ukraine halte.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Einen Kaninchenbraten mit heller Soße, so wie ihn meine schon vor über 10 Jahren verstorbene Mutter zubereiten konnte, und natürlich die unnachahmliche Kürbissuppe, wie sie nur meine Frau Christine zubereitet.

Welches Thema bei OM-Online hat Sie am meisten beschäftigt?
Die Berichterstattung über den Krieg in der Ukraine.


Zur Person:

  • Robert Eilers ist 65 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder: Juliane (34) und Alexander (33).
  • Der gebürtige Osnabrücker lebt in Vechta und arbeitet als Lehrer am Gymnasium Antonianum.
  • Er ist der Leiter des Vokalensembles Marienhain aus Vechta.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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