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RKI-Zahlen: Landkreis Vechta ist norddeutscher Hotspot

Laut neusten Zahlen des Robert-Koch-Institutes liegt der Landkreis Vechta bei der 7-Tagesinzidenz oberhalb der 200er-Marke - und ist damit Hotspot in der Nordhälfte Deutschlands.

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Symbolbild: dpa

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Nur der Landkreis Vorpommern-Greifswald liegt bei der 7-Tagesinzidenz höher: Der Landkreis Vechta ist laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes am Mittwoch Corona-Hotspot. In der gesamten Nordhälfte der Republik liegen nur zwei Landkreise oberhalb der 200er-Grenzwertes. Während für den Kreis Vechta eine 7-Tagesinzidenz von 203,1 angegeben wird, liegt der Wer in Vorpommern-Greifswald bei 208,4.

Dass der Landkreis den 200er-Grenzwert, ob dem nach derzeitiger Definition ein Landkreis als Hotspot gilt, überschreiten könnte, zeichnete sich bereits am Dienstag ab. Während die 7-Tagesinzidenze bereits knapp unter 200 lag, meldete das Vechtaer Gesundheitsamt am späten Nachmittag 53 Neuinfektionen.

Ein anderer Trend im Landkreis Cloppenburg: Laut Berechnung des RKI liegt die 7-Tagesinzidenz hier nunmehr deutlich unter der 100er-Marke. In den vergangenen Tagen sind vom Cloppenburger Gesundheitsamt vergleichsweise wenig Neuinfektionen gemeldet worden. So auch am Dienstag - die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen hat mit 345 einen neuen Tiefststand während der 2. Welle, die hier bereits Ende September begann, erreicht.

Bundesweit 8072 Neuinfektionen gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 8072 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 813 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI hervorgeht.

In diesen aktuellen Zahlen sollten auch 600 Nachmeldungen von Neuinfektionen aus Nordrhein-Westfalen enthalten sein, die laut RKI am Vortag gefehlt hatten. Vor genau einer Woche hatte das RKI 9705 Neuinfektionen und 975 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Der R-Wert sinkt wieder.

Der Höchststand von 1244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Mittwochmorgen bei 68. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.299.996 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 62.969. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.073.100 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,82 (Vortag: 0,89). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 82 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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