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RKI veröffentlicht am Mittwoch überarbeitete 7-Tage-Inzidenzen

Nach einer Datenpanne in Hannover am Dienstag, sollen die am Mittwoch veröffentlichten Zahlen wieder belastbar sein. Aus dem Oldenburger Münsterland kommen der zweit- und dritthöchste Wert.

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Symbolfoto: dpa

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Die 7-Tage-Inzidenzen im Oldenburger Münsterland sind im Vergleich zur Vorwoche gesunken - besonders deutlich im Landkreis Cloppenburg. Das zeigen die vom Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen Zahlen, die im Gegensatz zum Vortag wieder belastbar sein sollen. Wie bereits berichtet, hatte es am Dienstag eine Störung zwischen dem Landesgesundheitsamt in Hannover und dem Robert-Koch-Institut (RKI) gegeben. Dadurch sind nur unvollständige Fallzahlen für die Berechnung der niedersächsischen 7-Tage-Inzidenzen verfügbar gewesen. Das äußerte sich besonders deutlich bei den Werten für den Landkreis Vechta. 

Demnach ist bei der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Vechta jetzt mit 318,7 ein deutlich nach oben korrigierter Wert gemeldet worden. Am Dienstag lag die fehlerhafte 7-Tage-Inzidenz bei 189,3. Damit wird für Vechta jetzt der zweithöchste Wert in Niedersachsen gemeldet - hinter Salzgitter mit 369,7. Die aktuelle Berechnung basiert auf 458 nachgewiesenen Coronafällen in den letzten sieben Tagen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Dienstagnachmittag 60 Neuinfektionen gemeldet. 

Die vom RKI berechnete 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Cloppenburg liegt am Mittwoch bei 312,8. Das ist aktuell der dritthöchste Wert in Niedersachsen. Vor genau einer Woche wurde noch eine 7-Tage-Inzidenz von 475,0 gemeldet. Auch die am Dienstag gemeldete Inzidenz für Cloppenburg ist nach oben korrigiert worden (ursprünglich gemeldet 327,9, jetzt 349,3). von Die aktuelle Berechnung basiert auf 540 nachgewiesenen Coronafällen in den letzten sieben Tagen. Das Cloppenburg Gesundheitsamt hat am Dienstagnachmittag 112 Neuinfektionen gemeldet.

Derweil ist der Leitindikator „Hospitalisierung“, der auf den Daten aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, am Mittwoch weiter gesunken und liegt jetzt mit 5,7 den dritten Werktag in Folge unterhalb des Grenzwertes von Corona-Warnstufe 2 (mehr als 6). Am Dienstag lag die Hospitalisierung bei 5,8. Sollte der Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterhalb von 6,1 bleiben, kann wieder in Warnstufe 2 aufgehoben werden.

Gleichzeitig stagniert die landesweite Intensivbettenquote und liegt mit 10,6 weiter im Bereich von Warnstufe 2. Der Grenzwert liegt hier bei 10 Prozent. Berücksichtigt werden muss hier: Die Intensivbettenquote spielt nur eine zweitrangige Rolle beim Corona-Warnstufensystem. Maßgeblich bleibt auf landesweiter Ebene die Hospitalisierung.

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