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RKI meldet 14.000 neue Corona-Fälle in Deutschland

Nach Daten des Robert Koch- Instituts vom Sonntag gibt es deutlich weniger Todesfälle, als in den vergangenen Tagen. Die Fallzahlen scheinen sich insgesamt langsam zu stabilisieren.

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Foto: dpa/Hutzler

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Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 13 882 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Am Sonntag sind die vom RKI bekannt gegebenen Zahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am Vortag hatte das RKI von 18.678 Neuinfektionen berichtet, am Sonntag vergangener Woche von 16.946.

Insgesamt stieg die Zahl der seit Beginn der Pandemie bekanntgewordenen Infektionen auf 2.033.518 (Stand: 17. Januar, 00.00 Uhr), wie das RKI am Sonntag mitteilte. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Außerdem wurden bisher insgesamt 46.419 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion verzeichnet. Das sind 445 mehr als am Samstag. Der bisherige Höchststand von 1244 gemeldeten Todesfällen an einem Tag war am Donnerstag erreicht worden. Auch die gemeldeten Todeszahlen sind am Wochenende oft sehr niedrig. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

„Nach einem starken Anstieg der Fallzahlen Anfang Dezember, einem Rückgang während der Feiertage und einem erneuten Anstieg in der ersten Januarwoche scheinen sich die Fallzahlen wieder zu stabilisieren“, schrieb das RKI in seinem Lagebericht vom Samstagabend.

Sinkende Zahlen in Niedersachsen und im Oldenburger Münsterland

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (7-Tagesinzidenz) lag laut RKI am Sonntagmorgen bei 136. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Zahl schwankte danach und sinkt seit einigen Tagen wieder. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell enorm: Die höchsten Inzidenzen haben Thüringen mit 274 und Sachsen mit 253. Den niedrigsten Wert haben Bremen und Schleswig-Holstein mit jeweils 86 gefolgt von Niedersachsen mit 92.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstagabend bei 0,95 (Vortag: 0,99). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Im Oldenburger Münsterland gehen 7-Tagesinzidenzen nach Daten des RKI weiter zurück. Für den Landkreis Cloppenburg hat das Institut einen Wert von 114,2 Neuinfektionen ja 100.000 Einwohner binnen einer Woche ermittelt - am Samstag lag die Zahl noch bei 153,5. Niedriger liegt der Wert im Landkreis Vechta mit einer Inzidenz von 112,7 - am Samstag waren es 129,5.

Die stark gesunkenen Zahlen sind aber mit Vorsicht zu brachten. Grundsätzlich können die Zahlen des RKI aber vom tatsächlich bekannten Infektionsgeschehen abweichen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Übertragung und Verarbeitung der Daten. Maßgeblich für Corona-Maßnahmen vor Ort sind die Berechnungen der Landesgesundheitsämter - im Fall des Oldenburger Münsterlands das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA). Die aktuellen Zahlen gibt das NLGA üblicherweise nach den Veröffentlichungen des RKI bekannt.

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