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Richtfunknetz in Friesoythe nimmt Gestalt an

Bereits 6 der benötigten Standorte stehen fest, 5 davon sind auf städtischem Gebiet. An der Talsperre und in Neuscharrel läuft die Suche noch.

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Vollständige Abdeckung: Elf Masten soll das Richtfunknetz in Friesoythe umfassen. Die Standorte in Altenoythe/Pirgo, Edewechterdamm, Kampe und Friesoythe sind jetzt festgelegt. Grafik: ETN Group

Vollständige Abdeckung: Elf Masten soll das Richtfunknetz in Friesoythe umfassen. Die Standorte in Altenoythe/Pirgo, Edewechterdamm, Kampe und Friesoythe sind jetzt festgelegt. Grafik: ETN Group

Der Aufbau eines Richtfunksystems zur Breitbandversorgung im Friesoyther Stadtgebiet macht Fortschritte. 6 der 11 benötigten Standorte stehen fest, die entsprechenden Verträge mit dem Richtfunk-Anbieter sind unterschriftsreif. Von diesen Standorten aus werden jetzt die weiteren 6 Standorte im Detail festgelegt.

Basis der Standorte ist ein Raster städtischer Flächen, das der Betreiber, die ETN Group, gemeinsam mit der Stadt angelegt hatte, um eine bestmögliche Abdeckung des Stadtgebiets mit Internet via Richtfunk zu erreichen. "In Altenoythe, Edewechterdamm und Kampe sowie im Süden und Westen von Friesoythe haben wir passende städtische Flächen gefunden und festgelegt", sagt Bürgermeister Sven Stratmann auf Nachfrage von OM online.

4 Sportplätze im Stadtgebiet bieten sich als Standorte an

In Altenoythe wird der Mast westlich des Gewerbegebietes Pirgo stehen, in Edewechterdamm an der Sportanlage und in Kampe im hintersten Winkel des nicht mehr genutzten Sportplatzes. "Vor der Festlegung haben wir natürlich mit den Sportvereinen gesprochen und die Zustimmung eingeholt", versichert Stratmann. In Friesoythe soll ein Mast am Pehmertanger Weg hinter der Unterführung der B72 stehen, ein weiterer in die Nähe der Kläranlage.

In Mittelstenthüle und Gehlenberg werden ebenfalls Standorte an den dortigen Sportplätzen favorisiert. Hier allerdings sind noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen, in Mittelstenthüle muss zudem noch geprüft werden, wie die Zuwegung zu dem Mast realisiert werden kann. Als alternativer Standort steht noch eine private Fläche gegenüber der Esso-Tankstelle an der B72 im Raum.

Schwieriger ist die Situation in Neuscharrel und Schwaneburgermoor. In Neuscharrel ist die von der Stadt vorgeschlagene Fläche im Bereich des Schützenheims nicht ideal. Deswegen werden in Absprache mit der ETN und örtlichen Landwirten derzeit Stallanlagen in der Nähe geprüft. In Schwaneburgermoor ist die ursprünglich vorgesehene Fläche im Bereich des Friedhofs als gesetzlich geschütztes Biotop festgelegt. Hier führt die ETN derzeit Gespräche mit dem Landkreis.

In Markhausen und an der Talsperre kommen nur private Grundstücke in Betracht

An der Thülsfelder Talsperre und in Markhausen schließlich konnten keine geeigneten städtischen Flächen gefunden werden. In Markhausen hat sich die ETN inzwischen allerdings mit einem Unternehmen im Industriegebiet einigen können, an der Thülsfelder Talsperre dauert die Suche noch an. Die ETN prüft hier gemeinsam mit dem Forstamt Alhorn Flächen im Bereich des neuen Betriebshofes des NLWKN. In beiden Gebieten ist die Stadt nicht mehr involviert, hier laufen die Gespräche direkt zwischen der ETN und den jeweiligen Grundstückseigentümern.

Stratmann ist zuversichtlich, dass auch die noch nicht abgeschlossenen sechs Standorte bald unter Dach und Fach sind. Die ETN habe der Stadt zugesichert, das Tempo anzuziehen, damit kurzfristig alle Verträge für Friesoythe unterschrieben und die Bauanträge gestellt werden können.

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