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Rettungsschwimmer machen beim Projekt 100 das Rennen

Die DLRG-Ortsgruppe Dinklage hatte im Jahr 2019 landesweit den größten Zuwachs an Neumitgliedern. Mit insgesamt 157 Eintritten stieg die Zahl der Rettungsschwimmer in der Ortsgruppe auf mehr als 600.

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Stolz auf die Auszeichnung: Die Technische Leiterin Laura Rohe nahm einen kleinen Pokal von Präsident Oliver Liersch (links) und dem Vizepräsidenten Hendrik Schultz entgegen. Foto: DLRG

Stolz auf die Auszeichnung: Die Technische Leiterin Laura Rohe nahm einen kleinen Pokal von Präsident Oliver Liersch (links) und dem Vizepräsidenten Hendrik Schultz entgegen. Foto: DLRG

Tolle Auszeichnung für die Ortsgruppe Dinklage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG): Auf der Landesverbandsratstagung des Landesverbandes Niedersachsen in Soltau wurden die Rettungsschwimmer im Rahmen des Projekts 100 für den größten Mitgliederzuwachs im Jahr 2019 geehrt. Mit insgesamt 157 Neueintritten stieg die Zahl der Rettungsschwimmer in der Ortsgruppe auf mehr als 600. Die Technische Leiterin Laura Rohe nahm einen kleinen Pokal vom Präsidium als Präsent entgegen. Für das Jahr 2018 hatte die DLRG Dinklage mit 74 neuen Mitgliedern bereits Platz 2 im Ranking des Landesverbands belegt.

Aktuell zählt die Ortsgruppe Dinklage 579 Mitglieder. Es gab die regulären Austritte, weil das Kind die Schwimmabzeichen erworben hat und auf Dauer nicht weitermachen möchte. Zudem haben auch einige Leute wegen Corona gekündigt, "da keine Bereitschaft da war, den Mitgliedsbeitrag trotzdem zu zahlen", bedauert Pressesprecherin Julia Mählmann. Sie sagt aber auch: Es ist grundsätzlich ein kontinuierlicher Anstieg der Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren zu verzeichnen gewesen.

Mitgliedszahlen gingen um 4.000 zurück

„Die Auszeichnung für unsere Arbeit in den Jahren 2018 und 2019 zeigt uns, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und bestärkt uns darin, mit der Arbeit weiterzumachen“, sagt Mählmann. In Absprache mit der Stadt Dinklage hat die DLRG das Angebot an Schwimmkursen deutlich ausgeweitet und arbeitet ihre Warteliste nun sukzessive ab. Der Bedarf sei allerdings nach wie vor sehr groß.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für den DLRG-Landesverband nach eigenen Angaben „auf allen Ebenen deutlich spürbar: Schwimmausbildung und Training bleiben aus, das Vereinsleben liegt oft brach.“ Daraus resultierend haben die Gliederungen in Niedersachsen auch mit Mitgliederrückgängen und Mindereinnahmen zu kämpfen. Die Mitgliederzahlen im Landesverband gingen von 92.916 auf 88.808 Mitglieder zurück, das sind mehr als 4000 weniger als im Vorjahr.

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