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Rentner soll bis zu 20.000 Euro für Stichstraße zahlen

An der Höltinghauser Straße in Cloppenburg herrscht Frust. Die Anwohner eines kleinen Abzweigs sollen für dessen Ausbau kräftig zur Kasse gebeten werden.

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Schief und lose: Den winzigen Wendehammer wollen zwei Nachbarn lieber eigenhändig pflastern (lassen), weil ihnen die Kostenberechnung der Stadt viel zu hoch erscheint. Foto: Kreke

Schief und lose: Den winzigen Wendehammer wollen zwei Nachbarn lieber eigenhändig pflastern (lassen), weil ihnen die Kostenberechnung der Stadt viel zu hoch erscheint. Foto: Kreke

Luxuriös ist die kleine Stichstraße nicht, die vor Reinhold Frillings Haus entlangführt: In den Schlaglöchern und einer Senke stehen bei Regen die Pfützen, loser Schotter markiert das Ende der Sackgasse. „Aber abgesoffen sind wir noch nie“, berichtet der Rentner, der seit Jahren mit dem bescheidenen Zustand nahe der Höltinghauser Straße lebt. Dennoch soll der rund 57 Meter lange Abzweig in die Mini-Siedlung jetzt für rund 144.000 Euro ausgebaut werden. So wie bereits 42 alte Wohnstraßen zuvor im ganzen Stadtgebiet.

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