Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Reha-Zentrum freut sich über Auszeichnungen

Die jährliche Überprüfung der Deutschen Rentenversicherung bringt positive Ergebnisse. Derweil hat die ambulante Einrichtung auch mit Corona-Einschränkungen zu kämpfen.

Artikel teilen:
Regelmäßige Überprüfung: Das Team des Reha-Zentrums Cloppenburg freut sich über die Ergebnisse. Foto: Silvia Wagner / Emma Wagner

Regelmäßige Überprüfung: Das Team des Reha-Zentrums Cloppenburg freut sich über die Ergebnisse. Foto: Silvia Wagner / Emma Wagner

Über 3 Auszeichnungen freut sich das Reha-Zentrum Cloppenburg. Die positiven Bewertungen sind das Ergebnis einer jährlichen Überprüfung durch die Deutsche Rentenversicherung.

"Das ist eine tolle Leistung unserer Mitarbeiter und wir sind auch zu Recht stolz darauf", sagt Andreas Schumacher, der mit Theo Niehaus die Geschäftsführung innehat. Bei der therapeutischen Versorgung erreicht das Haus in den Bührener Tannen 99,57 von 100 Punkten.

In den Kategorien „Therapiestandards Hüfte und Knie“ und "Chronischer Rückenschmerz" gab es sogar jeweils die Maximalausbeute von 100 Punkten. "Damit gehören wir hier zu den besten Häusern in Deutschland", so Schumacher weiter. Neben den jährlichen Überprüfungen sei das Haus bereits seit vielen Jahren zertifiziert. "Eigentlich müssen das ambulante Einrichtungen nicht", sagt der Geschäftsführer.

Coronazeit genutzt, um den Saunabereich zu sanieren

Auch die Reha-Einrichtung bleibt nicht von der Coronazeit verschont. Während in normalen Zeiten zwischen 600 und 800 Patienten täglich vor Ort sind, sind es zurzeit lediglich rund 150 Personen. "Das merken wir schon deutlich", sagt Schumacher. Finanzielle Unterstützung konnte nicht beantragt werden, im vergangenen Jahr musste die Einrichtung zwei Monate komplett geschlossen bleiben. "Der ambulante Bereich wurde bei den staatlichen Hilfen bislang vergessen."

Nur für den Saunabetrieb, der mit Ausnahme von zwei Monaten seit dem vergangenen März nicht genutzt werden darf, habe es Hilfszahlungen gegeben. Die Corona-Zeit wurde nun schließlich genutzt, um diesen Bereich komplett zu sanieren. "Wir haben alles gefliest, um die Hygienemaßnahmen noch besser umsetzen zu können", erklärt Schuhmacher.

Gruppenangebote mit Abstand an der frischen Luft

Bislang sei das Hygienekonzept gut umgesetzt worden. Es herrsche Tragepflicht für eine Mund-Nasen-Bedeckung, medizinische oder FFP-2-Masken werden herausgegeben. Die Autos des hauseigenen Fahrdienstes sind mit Spuckschutz ausgestattet, zudem seien die Gruppengrößen verkleinert worden. Und auch das Mittagessen aus der eigenen Küche wurde entzerrt, so sitzen keine Patienten zusammen. Bislang seien die Maßnahmen von den Patienten gut angenommen worden.

Im vergangenen Sommer habe man gutes Wetter genutzt, um Gruppenangebote mit Abstand zwischen den Teilnehmern an die frische Luft nach draußen zu verlagern. "Wir fanden das gut und die Gäste auch."

Mit etwas Wehmut blickt Schuhmacher auf das vergangene Jahr zurück. 1995 gegründet, stand nämlich das 25-jährige Jubiläum an. "Auch da hat uns Corona leider wieder einen Strich durch die Planungen gemacht. Wir holen die Feier aber sicherlich nach, wenn es wieder möglich ist." Alleine im Rehabereich kümmern sich 95 Mitarbeiter um die Patienten, zudem gibt es vier Ärzte im Haus. Viele der Besucher kommen aus den beiden Landkreisen Vechta und Cloppenburg.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung 

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Reha-Zentrum freut sich über Auszeichnungen - OM online