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Rechterfelder Schützen laden zum Schützen-Open-Air

Freibier und Fleisch vom Grill: Der Schützenverein lädt zum geselligen Feiern unter Beachtung der 3G-Regel. Die anliegenden Vereine kommen für einen Marsch zum neuen Kriegerdenkmal hinzu.

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Freuen sich auf die Veranstaltung: Schützen-Präsident Markus Dorissen-Wesjohann (von links), Brudermeister Andreas Tabeling und Betreiber des Schützenhofes, Frank Stauga. Foto: E. Wenzel

Freuen sich auf die Veranstaltung: Schützen-Präsident Markus Dorissen-Wesjohann (von links), Brudermeister Andreas Tabeling und Betreiber des Schützenhofes, Frank Stauga. Foto: E. Wenzel

Die Rechterfelder Schützen leben wieder auf. Nach 2 Jahren Ruhe veranstalten sie am 11. September (Samstag) das "Schützen-Open-Air". Durch die Veranstaltung sollen die Besucher wieder Gelegenheit haben, sich mit ihren Freunden und anderen Vereinsmitgliedern zu treffen.

Die Schützen treffen sich um 17.45 Uhr bei Berens. Auch auswärtige Schützenvereine sind eingeladen, dazuzukommen. Von dort aus starten alle Schützen schließlich zu einem kleinen Marsch durch das Dorf. Eine Haltestelle steht dabei schon fest: das neue Kriegerdenkmal. „Da waren wir vom Verein aus noch gar nicht. Da müssen wir unbedingt hin“, sagt Schützen-Präsident Markus Dorissen-Wesjohann. Endstation ist der Schützenplatz.

Um 18.15 Uhr beginnt dort der Einlass für die Besucher. Diese könnten sich nach Angaben der Organisatoren auf einen Abend freuen, bei dem für alles gesorgt sei. Das Motto: „Wir haben was für trockene Kehlen und sorgen für das leibliche Wohl.“ Frank Stauga, der Betreiber des Schützenhofs, grillt für die Besucherinnen und Besucher. Für den großen Durst werden mehrere Getränkestände geöffnet. Zu Beginn der Veranstaltung solle es zudem Freibier geben.

Es gilt die 3G-Regel

Auch für die Unterhaltung sei gesorgt. Der Musikverein Rechterfeld wird bis 20 Uhr ein Platzkonzert geben. Danach übernimmt DJ Dodo. Die musikalischen Darbietungen können die Gäste von Sitzgelegenheiten für Gruppen aus genießen. Aber nicht nur für die Großen sei gesorgt, betonen die Veranstalter: Für die Kleinen seien Spielgeräte und eine Hüpfburg geplant.

Grundsätzlich gelte bei der Veranstaltung die 3G-Regel, das heißt, es haben ausschließlich Geimpfte, Genesene und tagesaktuell negativ Getestete Zutritt. Eine Möglichkeit, sich am Schützenplatz testen zu lassen, werde geboten.

Der Brudermeister des Schützenvereins, Andreas Tabeling, ist glücklich, dass der Verein wieder etwas auf die Beine stellen kann. „Es ist wichtig, dass der Verein sich zeigt und etwas für das Gemeinschaftsgefühl tut. Das gehört zum dörflichen Leben dazu.“ Auch Schützenhof-Betreiber Frank Stauga meint: „Es ist wichtig, Flagge zu zeigen und die Leute zu beschäftigen.“ Mittlerweile hätten er und der Verein wieder das Glück, dass sie sich bewegen dürften. Das solle auch genutzt werden.

Es wird kein neuer König gekrönt

In der jüngeren Vergangenheit habe der Verein immer wieder versucht, Events zu veranstalten, berichtet Präsident Markus Dorissen-Wesjohann. Die Vorhaben hätten aber immer wieder abgebrochen werden müssen. Besonders schade sei das vergangene Jahr gewesen. Der Schützenverein Rechterfeld hatte sein 111-jähriges Bestehen feiern wollen.

Nun wollen die Schützen versuchen, den Schwung des Schützen-Open-Airs mitzunehmen, um wieder in den regulären Betrieb überzugehen – so wie es vor Corona der Fall war. Die Schießveranstaltungen seien bereits wieder angelaufen. „Wir haben immer einen Jahresplan mit Veranstaltungen. Da wäre der nächste Punkt eine Weihnachtsfeier“, erzählt Brudermeister Tabeling. Und auch die solle stattfinden.

Tabeling befürchtet, dass es schwer falle, die Mitglieder wieder zu motivieren, wenn das Vereinsleben noch länger pausiere. Zumal auch die kleineren Veranstaltungen, wie Kohlessen oder Fahrradtouren, ausfallen mussten. Ein Stück weit könnten derartige Treffen durch Online-Meetings ersetzt werden, aber „online ist das nicht dasselbe. Das sind versteckte Veranstaltungen“, findet Tabeling.

Daher solle die Geselligkeit auch beim Schützen-Open-Air gelebt werden. Der Brudermeister erklärt: Es wird nicht geschossen, es wird kein neuer König gekrönt. Das Fest sei eine Möglichkeit, Schützen, Freunde und Familie zusammenkommen zu lassen. Bei den auswärtigen Schützenvereinen sei das Konzept bereits gut angekommen, sagt Tabeling. „Da wollen einige mitmachen.“

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