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Realschule Damme: 73,8 Prozent erreichen Erweiterten Sekundarabschluss I

Die Realschule Damme blickt auf einen positiven Tag zurück: Sie entlässt den besten 10. Jahrgang seit dem Schuljahr 2011/12 . Jahrgangsbester ist Marlon Oevermann.

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Tage wie diese: Schülerinnen und Schüler der 10a und 10e sangen bei der Entlassungsfeier der Dammer Realschule den Song der „Toten Hosen“. Foto: Lammert

Tage wie diese: Schülerinnen und Schüler der 10a und 10e sangen bei der Entlassungsfeier der Dammer Realschule den Song der „Toten Hosen“. Foto: Lammert

Dass er einen sehr guten Abschluss schaffen würde, das wusste der 16-jährige Marlon Oevermann wohl. Aber dass der scheidende Realschulrektor Dieter Brockmeyer ihn am Freitag bei der Entlassfeier der Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs als den besten aller Absolventen der Prüfungen auszeichnen würde – er erreichte die Note 1,27 –, „damit hatte ich nicht gerechnet“.

Marlon Oevermann ist Mitglied eines Abschlussjahrganges, der trotz aller Probleme, die sich vor allem durch die Corona-Pandemie ergaben, eindrucksvolle Zeichen gesetzt hat: 73,8 Prozent der Schüler, so viele wie noch nie, erreichten den Erweiterten Sekundarabschluss I. Das heißt, sie dürften zu einem Gymnasium wechseln.

Tatsächlich wollen nach Worten Dieter Brockmeyers 25 Prozent zu einem Gymnasium und 37,09 Prozent zu einer Berufsbildenden Fachschule oder einer Fachoberschule gehen. 29,84 Prozent wollen am 1. August eine Berufsausbildung beginnen. Stolz machten den Rektor auch die Durchschnittsnoten in den Abschlussprüfungen in den Fächern Mathematik (2,4), Deutsch (2,98) und Englisch (2,44). Das seien die besten Werte seit 2012.

„Wir brauchen nicht nur Theoretiker, wir brauchen auch Praktiker.“Schulelternratsvorsitzende Maria Meyer

Bei so guten Ergebnissen gratulierte Dammes stellvertretender Bürgermeister Bernard Decker (CDU) den Schülerinnen und Schülern mit besonderer Freude, nachdem zuvor der ebenfalls scheidende Konrektor Reinhard Stärk die Feier eröffnet und Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10e „Tage wie diese“ besungen hatten. Bernard Decker sprach davon, die Jugendlichen hätten einen wichtigen Abschnitt ihres Lebens gemeistert. Er dankte den Lehrkräften und den Eltern für deren Unterstützung.

Die Schulelternratsvorsitzende Maria Meyer gab den Jugendlichen mit Blick auf deren zukünftige Aus- und Weiterbildungspläne mit auf den Weg: „Wir brauchen nicht nur Theoretiker, wir brauchen auch Praktiker.“ Auch ohne ein Studium sei eine berufliche Karriere sehr wohl möglich.

Jahrgangssprecherin: Schüler haben das Beste aus der Corona-Situation gemacht

Für den Abschlussjahrgang redete Cassandra Jäschke, die von einem Weg sprach, der für die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit chemischen Formeln und mathematischen Gleichungen gepflastert war. Sie alle hätten, erklärte sie mit Blick auf die Corona-Pandemie, das Beste aus der Situation gemacht.

Im Rahmenprogramm sangen Mitglieder der 10b und 10c das Lied „Astronaut“ von Sido und Andreas Bourani, Schüler der 10c den The-Champs-Song „Tequila“, und Schülerinnen aus der 10a und 10c stimmten vor der Zeugnisübergabe den gerade an dieser Stelle passenden Hit „Bye bye“ von Cro an.

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