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Radler unterstützen Schüler

Der Thüler Radsportclub sorgt für Spendengelder und hofft auf das Volksradfahren im Jahr 2021.

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Unterstützen die Thüler Grundschule: Antonius Rolf-Wittlake(links) und Walter Millhahn(Zweiter von rechts)  vom Radsportclub, Oliver Kleinhans und Florian Krahn (Mitte) von der GVO sowie Schulleiterin Birgit Hanneken.    Foto: Claudia Wimberg

Unterstützen die Thüler Grundschule: Antonius Rolf-Wittlake(links) und Walter Millhahn(Zweiter von rechts) vom Radsportclub, Oliver Kleinhans und Florian Krahn (Mitte) von der GVO sowie Schulleiterin Birgit Hanneken.    Foto: Claudia Wimberg

Gesund essen, sich bewegen, stark sein, kooperieren und Konflikte lösen: Ziele, die das bundesweite Projekt „Klasse2000“ in den Grundschulen verfolgt. Auch die Erst- bis Viertklässler der Grundschule Thüle gehören zu den rund 500.000 Kindern, die teilnehmen. Mit „Gesundheitsförderern“ treffen sie sich zu spezifischen Themen, darüber hinaus organisiert der Elternrat einmal im Monat ein gesundes Frühstück.

Bereits seit 2007 läuft das Projekt, „das wir jedoch ohne Sponsoren nicht umsetzen können“, betonte Schulleiterin Birgit Hanneken und freute sich am Mittwoch, die Vereinsführung des Radsportclubs Thüle begrüßen zu können, die nicht nur lobende Worte für die Vermittlung von Lebenskompetenzen fand, sondern mit 1000 Euro auch die Finanzierung sicherstellte.

Erlös fließt grundsätzlich an Kinder und Jugendliche

„Dass Kinder für sich etwas Gutes tun können, unterstützen wir gerne“, betonte Vorsitzender Antonius Rolf-Wittlake im Beisein des zweiten Vorsitzenden und Organisationsleiters des Volksradfahrens, Walter Millhahn. Mit den Statuten der Radsportler ist verbunden, dass der Erlös des Riesenevents grundsätzlich für Kinder- und Jugendarbeit im Ort zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung 2020 ausfallen, „doch wir haben beschlossen, dass trotzdem alle geplanten Zuwendungen auch übergeben werden“, sagte Rolf-Wittlake. Nicht zuletzt sei das möglich, „weil wir gut gewirtschaftet haben“, ergänzt Walter Millhahn und außerdem könne der Club auf seine Versicherung zählen, die die Thüler bereits seit vielen Jahren bei ihren Aktionen unterstützt.

Fahrradfahren sei trotz ­Corona natürlich immer möglich gewesen. Die Gruppentreffen hatte der Verein einige Wochen auf Eis gelegt, der „Thüler Fahrrad Treff“ ist jetzt jedoch wieder unterwegs und unternimmt abendliche Touren zwischen 25 und 30 Kilometern. Und wenn sie nicht im Sattel sitzen, beteiligen sich die Mitglieder beispielsweise an der sozialen Dorferneuerung. „Wir machen immer etwas“, ­verrät der Vorsitzende lächelnd und hofft mit seinen Vorstandskollegen und den insgesamt rund 70 Helfern, dass das Volksradfahren als ­publikumswirksamer Höhepunkt im kommenden Jahr wieder stattfinden kann.

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