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Projekte Wertekids und Wertewächter sollen weiter gefördert werden

Der Schulausschuss der Stadt Vechta empfahl zudem, die Verwaltung damit zu beauftragen, ein Entwicklungs- und Umbaukonzept für die Christophorusschule mit dem Ziel der Dreizügigkeit zu erarbeiten.

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Marlene nahm 2020 an dem Projekt teil und malte den Wert Fantasie. Foto: Archiv/Heinzel

Marlene nahm 2020 an dem Projekt teil und malte den Wert Fantasie. Foto: Archiv/Heinzel

Der Schulausschuss der Stadt Vechta hat während seiner jüngsten Sitzung in der Christophorusschule empfohlen, die beiden Projekte „Wertekids“ (27.150 Euro für 3 Jahre) und „Wertewächter“ (29.229 für 3 Jahre) finanziell zu fördern. Zudem beauftragte er die Verwaltung mit der Erarbeitung eines Entwicklungs- und Umbaukonzepts für die Christophorusschule. Für letzteres wurden die Kosten mit etwa 20.000 Euro veranschlagt. Alle drei Entscheidungen wurden durch die anwesenden Mitglieder einstimmig gefällt und müssen noch durch den Verwaltungsausschuss der Stadt Vechta bestätigt werden.

Das Projekt „Wertekids“ existiert bereits seit 2018. An 3 Samstagen würden sich bis zu zwölf Kinder dreier Grundschulen – pro Grundschule vier Teilnehmer – auf spielerische und künstlerische Art und Weise mit Werten, also Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Vorurteile und die eigene innere Haltung, auseinandersetzen. Das Ergebnis sei stets eine Ausstellung der dabei entstandenen Bilder im Rathaus der Stadt Vechta. Die nächste startet am 22. November (Dienstag).

Vorurteile sollten abgebaut werden

Simon Kalkhoff (SPD) nannte es ein „unglaublich fördernswertes Projekt“. Frank Hölzen (WFV) zeigte sich „schwer begeistert“ und fand „die Herangehensweise ganz toll“. Simone Goehner (CDU) sagte, sie sei ein „Fan“ des Projekts, stellte aber die Frage nach den gestiegenen Kosten (von 5500 auf 9050 Euro pro Jahr). Die Antragsteller verwiesen darauf, das Förderer aufgrund der Etablierung eine weitere Unterstützung abgelehnt hätten und dass es sehr schwierig sei, Sponsoren für ein dauerhaftes Engagement zu finden.

Das Kooperationsprojekt „Wertewächter“ an der Ludgerusschule und der Geschwister-Scholl-Oberschule (GSO) habe sich fest in den Bildungseinrichtungen etabliert. Gegenseitige Vorurteile sollten abgebaut werden – und zwar über so genannte meinungsmächtige Akteure mit Kompetenz und Haltung, die zu Wertewächtern ausgebildet werden. Die jährlichen Kosten von 15.000 Euro setzen sich aus Personal- sowie Sach- und Unterbringungskosten im Dümmerheim zusammen. Neben der Stadt Vechta unterstützen Bürgerstiftung und Schulstiftung St. Benedikt das Projekt.

In Sachen Christophorusschule begründete die Verwaltung die Notwendigkeit, die Planungen in Richtung Dreizügigkeit voranzutreiben. Nach einer aktuellen Auswertung fehlten bei der Christophorusschule für den Unterricht (Klassen- und Gruppenräume) etwa 330 Quadratmeter, es fehlten Ganztagesflächen, zudem sei die Aula zu klein. Aus diesen Gründen solle ein Erweiterungskonzept in Richtung Dreizügigkeit entwickelt werden.

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