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Projekt will Vorurteile abbauen helfen

Die Teilnehmer sind von der Geschwister-Scholl-Oberschule und von der Ludgerus-Schule Vechta. Ein Workshop soll den Jugendlichen helfen sich besser zu verstehen.

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Die zukünftigen „Wertewächter“ mit den Organisatoren Christian und Melanie Fischer (Zweiter und Dritter von rechts) und Sebastian Ramnitz (Zweiter von links). Foto: Böckermann

Die zukünftigen „Wertewächter“ mit den Organisatoren Christian und Melanie Fischer (Zweiter und Dritter von rechts) und Sebastian Ramnitz (Zweiter von links). Foto: Böckermann

Was sind Werte und welche Werte sind mir wichtig? Mit diesen Fragen haben sich zwölf Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule und der Ludgerus-Schule in Vechta beschäftigt.

"Letztendlich geht es darum, welche Werte die Schülerinnen und Schüler in die Schulgemeinschaft einbringen können", sagt Christian Fischer, der laut Mitteilung den Workshop mit Melanie Fischer und Sebastian Ramnitz organisiert hat. Das Besondere: Das Projekt ist schulübergreifend und soll den Jugendlichen zweier Oberschulen in unterschiedlicher Trägerschaft helfen, sich kennenzulernen.  

Der Workshop wird schon seit einigen Jahren durchgeführt

Bereits in den vergangenen Jahren habe sich dieses Konzept bewährt, schreibt das Organisationsteam. Kernelement sei der Workshop "Wertewächter", der in Dümmerlohausen habe stattfinden können. 

"Wertschätzung an sich ist für mich ein wichtiger Wert, denn viele Menschen wertschätzen nicht das, was sie haben", sagte etwa ein Achtklässler. In der Corona-Pandemie habe er diese Erfahrung mehrfach machen müssen, heißt es in einer Mitteilung über das Projekt.

"Jeder sollte die Chance haben, so zu sein, wie er möchte", erklärte hingegen eine Mitschülerin des Achtklässlers. Ein anderer Mitschüler betonte, dass für ihn Ehrlichkeit wichtig sei, denn nur so könne man anderen Menschen vertrauen.

Die Stadt Vechta und die Bürgerstiftung fördern das Projekt

Die Stadt Vechta fördert laut Mail den Workshop über das Projekt "Partnerschaft für Demokratie" (PfD) gemeinsam mit der Bürgerstiftung Vechta. Die Jugendlichen seien vorab über ein Auswahlverfahren von den Schulen ausgewählt worden. Mehrere Tage standen bei dem Workshop Gesprächsrunden, Kreativität und Bewegung im Mittelpunkt, heißt es in der Pressemitteilung.

Berthold Möller-Hagemeier, Geschäftsführer des Vechtaer Vereins für Sozialpädagogische und Lerntherapeutische (VSL) und damit des Trägers des Projektes, betont: Für ihn sei wichtig, dass durch die Arbeit falsche Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler von der jeweils anderen Schule abgebaut werden.

"Schritte aufeinander zuzumachen ist der Beginn von Zusammenhalt", wird Möller-Hagemeier in der Mitteilung zitiert. Fischer ergänzt: "Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Werte als Multiplikatoren in die Schulen hineintragen." Im kommenden Jahr sollen darum Folgetermine stattfinden.

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