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Polizei warnt vor Trickdieben

In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Diebstählen. Vor allem Frauen sind beliebte Opfer. Diese Tipps zeigen, wie frau sich schützen kann.

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Täter handeln schnell: Laut Polizei benutzen die Taschendiebe die erbeuteten Zahlungskarten gleich. Foto: dpa/Gambarini

Täter handeln schnell: Laut Polizei benutzen die Taschendiebe die erbeuteten Zahlungskarten gleich. Foto: dpa/Gambarini

Immer wieder sind in den vergangenen Tagen in Verbrauchermärkten in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta Kundinnen und Kunden bestohlen worden. Das meldet die Polizei. Die Opfer seien meist Frauen mittleren oder gehobenen Alters. Nach dem Diebstahl der Geldbörse werden oft direkt im Anschluss mit der EC-Karte Euro vom Konto der Bestohlenen abgehoben; den PIN finden die Diebe zumeist ebenfalls im Portmonee. 

Drei Beispiel aus den vergangenen Wochen

Am 1. März sei einer Cloppenburgerin (75) in einem Verbrauchermarkt an der Warthestraße die Geldbörse aus der verschlossenen Einkaufstasche geklaut worden. Bereits kurz nach der Tat sei mit der EC-Karte der 75-Jährigen in einer Bankfiliale Geld abgehoben worden, teilt die Polizei mit. Angaben zur Schadenshöhe macht sie in keinem Fall.

Am 10. Februar sei eine 75-jährige Frau aus Essen (Oldenburg) bestohlen worden. Gegen 10.30 Uhr klaute ihr in einem Supermarkt in der Langen Straße eine unbekannte Person die Geldbörse und verwendete danach ihre Bankkarte.

Die dritte Tat ereignete sich ebenfalls in einem Verbrauchermarkt, in diesem Fall am Vormittag des 24. Februars. Das Opfer ist eine 78-jährige Saterländerin. Mit der Bankkarte der Frau wurde danach mehrmals Geld von ihrem Konto abgebucht.

Taschendiebe, schreibt die Polizei weiter, seien meist nicht allein unterwegs. Sie nutzten die Enge oder das Gedränge, um unbeobachtet zuzugreifen. Im Supermarkt fragen Fremde ihr späteres Opfer zum Beispiel nach einer bestimmten Ware. Während es danach sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.


So schützen Sie sich vor Taschendieben:

  • Taschendiebe lassen sich am typisch suchenden Blick erkennen: Sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld und Zahlungskarten mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Tragen Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und andere Wertgegenstände immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sie sich unter den Arm.
  • Benutzen Sie einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.
  • Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.
  • Hängen Sie Handtaschen im Restaurant, im Kaufhaus oder im Laden (selbst bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung) nicht an Stuhllehnen und stellen Sie sie nicht unbeaufsichtigt ab. 
  • Wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist und Ihnen Ihre Zahlungskarte entwendet wurde, lassen Sie diese sofort mit dem Sperrnotruf 116 116 sperren. Wenn sich Ihre Bank diesem Notruf nicht angeschlossen hat, wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.
  • Führen Sie ihre Zahlungskarten niemals zusammen mit de dazugehörigen notierten PIN bei sich.
  • Damit Ihre Debitkarte (z.B. Girocard, früher EC-Karte) auch für das elektronische Lastschriftverfahren gesperrt werden kann, für das Sie lediglich eine Unterschrift brauchen, müssen Sie den Verlust bei der Polizei melden. Erst dann wird die Karte beim Bezahlen in Geschäften auch im Lastschriftverfahren abgelehnt.
  • Info: Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de.

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