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Polizei und Stadt einigen sich auf gemeinsamen Standort für beide Behörden

Für Inspektionsleiter Jörn Kreikebaum und Löningens Polizeichef Hubert Kröger sind die vorgestellten Pläne und auch der Zeitplan bis 2024 die "optimale Lösung".

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Einig über den Standort: Die Repräsentanten von Polizei und Stadt Löningen an der Stelle des geplanten Neubaus. l. Foto: Willi Siemer

Einig über den Standort: Die Repräsentanten von Polizei und Stadt Löningen an der Stelle des geplanten Neubaus. l. Foto: Willi Siemer

Ein Spitzengespräch mit einem klaren Ergebnis: Wenn Löningens neues Rathaus fertig ist, wird die Polizei einen Teil des Komplexes nutzen. Dies sei die optimale Lösung sowohl für die Stadt Löningen wie auch für das Polizeikommissariat Löningen, hieß es.

An dem Termin teilgenommen hatten Löningens Bürgermeister Burkhard Sibbel, Geschäftsbereichsleiter Jens Flerlage sowie der Erste Stadtrat Thomas Willen und Imke Schuster, verantwortlich für die Liegenschaften in der Polizeidirektion Oldenburg, der Leiter der Polizeiinspektion Jörn Kreikebaum, Verwaltungschef Matthias Steinke und Löningens Polizeichef Hubert Kröger. 

Die Idee, deren Umsetzung ohne die Polizei als Mitnutzerin schwierig wäre: Das Rathaus und der alte Bahnhof werden über moderne Bauelemente zu einem Komplex. Da es lange keine Bewegung in der Rathausfrage gegeben hatte, habe die Polizei bereits über einen Ortswechsel nachgedacht, hieß es. Umso glücklicher sei man jetzt, dass sich die Suche erübrigt habe. 

Inspektionsleiter begrüßt  zeitliche Perspektive

„Wir haben nach wie vor ein sehr großes Interesse an einer gemeinsamen Lösung. Die Beamten hier in der Innenstadt, im Rathaus unterzubringen, das ist das, was wir Verantwortlichen und auch die Bevölkerung wollen“, betonte Sibbel. Daher seien die Pläne erarbeitet und in den Fraktionen bereits diskutiert worden.

Für rechtsverbindliche Zusagen sei die Polizei vor Ort nicht zuständig, erklärte Schuster. Die müsse von einer höheren Ebene kommen. „Die gegebenen Zusagen gelten für uns vorbehaltlich der Zustimmung des Rates zu den Plänen und Investitionen“, machte auch Sibbel deutlich. Doch beide Seiten sahen keinerlei Probleme, den Weg weiter zu beschreiten. „Für uns sind eine zentrale bürgerfreundliche Polizei im Rathaus mit kurzen Wegen zwischen unseren Institutionen, natürlich die zeitliche Perspektive und die notwendige Planungssicherheit wichtig“, betonte Kreikebaum. 

Jens Flerlage, von Hause aus Bauingenieur und bis vor 2 Jahren als Projektplaner in der freien Wirtschaft tätig, hatte vor einigen Wochen den jetzt von ihm vorgestellten Ideen zur Lösung der Rathausfrage entwickelt. Die stellt nach den bisherigen Stellungnahmen aller Stadtratsfraktionen einen Kompromiss dar. Eine breite Zustimmung ist wahrscheinlich. 

Neubau zwischen Bahnhof und Feuerwehr geplant

Flerlages Idee? Sie sieht die weitere Nutzung des Rathauses nach einer Sanierung und des alten Bahnhofs vor. Dazu kommt ein Verbindungsbau im modernen Stil zwischen beiden Gebäuden und einen kleineren Neubau zwischen Bahnhof und der jetzigen Feuerwehr mit ausreichend Platz von rund 250 Quadratmetern ebenerdig für die Polizei und für die zusätzlichen Raumbedarfe der Verwaltung. Auch für Garagen für die Dienstwagen der 9 Polizisten gibt es ausreichend Platz.

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion kann mit den im aktuellen Etat bereitgestellten 200.000 Euro eine Organisations- und Bedarfsuntersuchung noch in diesem Jahr bezahlt werden. 2023 könnte schon mit dem Neubau als erstem Abschnitt begonnen werden, sodass das Gebäude  2024 von Polizei und Verwaltung genutzt werden könnte.

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