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Polizei beschlagnahmt getuntes Auto

Die Beamten haben am Wochenende im Oldenburger Münsterland die Tuning-Szene kontrolliert. Ein 22-Jähriger aus Molbergen musste die Autoschlüssel abgeben.

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Der Wagen eines 22-Jährigen aus Molbergen ist abgeschleppt worden. Foto: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

Der Wagen eines 22-Jährigen aus Molbergen ist abgeschleppt worden. Foto: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

Die Beamten der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta haben am Wochenende verstärkt Tuningkontrollen im Oldenburger Münsterland durchgeführt. Wie die Polizei am Montagmittag mitteilt, hat es dabei mehrere Beanstandungen gegeben. In den meisten Fällen ist die Betriebserlaubnis der kontrollierten Fahrzeuge erloschen gewesen.

Ein 22-Jähriger aus Molbergen musste demnach die Autoschlüssel abgeben. Sein Auto ist nach einer Verkehrskontrolle beschlagnahmt worden. Wie die Polizei berichtet, wurde der 22-Jährige am Samstagabend auf der Soestestraße in Cloppenburg gestoppt. Wie sich herausstellte, hatte der Molberger ein sogenanntes Soundmodul verbaut, das dafür sorgte, dass der Wagen lautere Motorgeräusche verursacht. Bei der Kontrolle ist ein Schallpegel von 17 Dezibel gemessen worden. Obendrein wurde bemängelt, dass die Rücklichter des Wagens lasiert wurden. Das Auto wurde abgeschleppt.

Der Wagen eines 19-Jährigen aus Vechta hatte ebenfalls keine gültige Betriebserlaubnis mehr. Der Grund: Die vorderen Blinker sind auf das sogenannte US-Standlicht codiert worden, sodass sie dauerhaft leuchten. Das ist in Deutschland allerdings nicht erlaubt. Ein 54-Jähriger konnte wiederum bei einer Kontrolle für die verbaute Auspuffanlage keine entsprechende Genehmigung vorlegen. Der 54-Jährige durfte die Fahrt nicht fortsetzen.

Am Sonntagabend warfen die Beamten einen genaueren Blick auf die Reifen des Wagens eines 29-Jährigen aus Molbergen. Der Mann wurde auf der Industriestraße in Molbergen gestoppt. Tatsächlich konnte keine Abnahme der Rad-/Reifenkombination vorgelegt werden. Außerdem stellten die Beamten fest, dass das Fahrwerk technisch verändert wurde. Dementsprechend war auch in diesem Fall die Betriebserlaubnis erloschen.

26-Jähriger zeigt sich von erloschener Betriebserlaubnis unbeeindruckt

Unangenehme Folgen dürfte die Verkehrskontrolle für einen 26-Jährigen aus Vechta haben. Denn der Mann ist auf der Eschstraße in Vechta erwischt worden, obwohl ihm durch die Vechtaer Kreisverwaltung bereits die weitere Verwendung des Fahrzeugs untersagt wurde. Die Betriebserlaubnis war aus mehreren Gründen erloschen: Es sind unerlaubte LED-Leuchtmittel, der "böse Blick" als Verlängerung der Motorhaube und Distanzscheiben verbaut worden. Die unerlaubten Tuning-Teile waren aber immer noch am Fahrzeug.

Ein 21-Jähriger aus Cloppenburg hatte sich zwar die verbauten Soundräder korrekt abnehmen lassen - die anderen baulichen Veränderungen am Fahrzeug aber nicht. Unter anderem hatte auch er Distanzscheiben eingebaut. Auch für den verbauten Sportluftfilter konnte er keine Genehmigung vorlegen. Außerdem waren die Rückleuchten beklebt. Die Dämmmatte hatte er aus dem Motorraum entfernt.

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