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Piening bleibt Schwarz-Weiß-Vorsitzender

Die Mitglieder des Osterfeiner Sportvereins bestätigen bei der Generalversammlung ihren Vorstand komplett wieder. Der Vorsitzende nutzt die Gelegenheit für mahnende Worte.

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8 mal großes Vertrauen: Die Mitglieder bestätigten (von links) Andreas Westendorf, Hans-Jürgen Lapke, Marco Otte, David Wadulla, Jörg Lange, Christian Olberding, Ulrich Lampe und Bernard Piening in ihren Ämtern. Foto: Lammert

8 mal großes Vertrauen: Die Mitglieder bestätigten (von links) Andreas Westendorf, Hans-Jürgen Lapke, Marco Otte, David Wadulla, Jörg Lange, Christian Olberding, Ulrich Lampe und Bernard Piening in ihren Ämtern. Foto: Lammert

Der Sportverein Schwarz-Weiß Osterfeine geht mit einem unverändert besetzten Vorstand in die kommenden Geschäftsjahre. Allerdings auch mit vielen mahnenden Worten des wiedergewählten Vorsitzenden Bernard Piening, der intensiv an die Teilnehmer der 96. ordentlichen Generalversammlung des Vereins im Saal Fangmann und an alle anderen Mitglieder appellierte, den Vorstand zukünftig noch mehr bei der Erledigung seiner Aufgaben zu unterstützen. Ein wie Schwarz-Weiß ehrenamtlich geleiteter Verein brauche die Hilfe möglichst vieler.

Bernard Piening ist seit 25,5 Jahren Vorsitzender des Sportvereins, der trotz der Corona-Pandemie und den damit verbundenen vielfältigen Einschränkungen in 2020 seine Mitgliederzahl erneut gesteigert hat. Sie lag am Jahresende bei 1753. Weiter gehören dem Vorstand die ebenfalls einstimmig wiedergewählten Andreas Westendorf (Geschäftsführer), Ulrich Lampe (Kassenwart) sowie als stellvertretende Vorsitzende Marco Otte, Jörg Lange, David Wadulla, Christian Olberding, Christian Harpenau und Hans-Jürgen Lapke an. Die Abstimmungen leitete souverän das Ehrenmitglied des Vereins, Josef Gravemeyer. Kassenprüfer bleiben Rainer Scheper und Andreas Robke.

Verantwortliche haben coronabedingt eine schwere Zeit gehabt

Neben den Gewählten standen auch 4 geehrte Mitglieder im Blickpunkt: Das silberne Lorbeerblatt für besondere Verdienste überreichte der Vorsitzende an Teresa Wehri, Michaele Nienaber, Alexander Stärk und Florian Fangmann. Ausdrücklich würdigte er das Engagement der beiden Handballerinnen und Fußballer für den Verein. Bei seinem Bericht über 2020 schlug Bernard Piening den Bogen auch ins laufende Jahr hinein. Für die Verantwortlichen des Vereins seien die vergangenen 17 Monate wegen Corona eine schwere Zeit gewesen. Es sei um den Fortbestand von Schwarz-Weiß gegangen, wobei die Arbeit von Verordnungen über Verordnungen geprägt gewesen sei. Letztlich habe Schwarz-Weiß die Situation relativ glimpflich überstanden und sogar zahlreiche geplante Maßnahmen umgesetzt beziehungsweise endgültig angeschoben.

Ehrungen verdienter Sportler: Über das silberne Lorbeerblatt freuten sich (von links) Michaele Nienaber, Florian Fangmann, Teresa Wehri und Alexander Stärk.   Foto: LammertEhrungen verdienter Sportler: Über das silberne Lorbeerblatt freuten sich (von links) Michaele Nienaber, Florian Fangmann, Teresa Wehri und Alexander Stärk.   Foto: Lammert

Der Vorsitzende erinnerte in dem Zusammenhang an die Arbeiten am Umkleidegebäude, die Sanierung der Parkplätze am Sportgelände sowie die Photovoltaikanlage und die Ergebnistafel, die kurz vor der Installation stünden. Sorgenvoll äußerte sich Bernard Piening mit Blick auf die Jugendarbeit in den Sportvereinen allgemein. Der Deutsche Hand- und der Deutsche Fußballbund „verlieren Kinder ohne Ende“. Die Folge: Es entstünden immer mehr Jugendspielgemeinschaften. Oder aber die Vereine starteten Abwerbeversuche von Kindern und Jugendlichen auch bei Schwarz-Weiß Osterfeine. Diese Vereine würden damit werben, eine gute Jugendarbeit zu machen. Dem sei aber nicht so: „Denn wenn sie eine gute Jugendarbeit machen würden, müssten sie keine Spieler abwerben.“ Schwarz-Weiß dagegen leiste tatsächlich eine gute Jugendarbeit. Im Verhältnis der Zahl der Kinder- und Jugendmannschaften und dem Einzugsgebiet des Vereins stehe er am besten im Landkreis Vechta da.

Bemerkenswert sei auch, dass bei den Fußballern 8 Spieler und bei den Handballerinnen 3 Spielerinnen jeweils aus der 1. Mannschaft Jugendteams betreuen und so ihr Wissen weitergeben. Das sei der richtige Weg: „Junge Leute lernen von erfahrenen Trainern.“ Schwarz-Weiß sei auch deshalb äußerst stabil, „die Jugend ist unser Pfund für die Zukunft“.

Trotz Corona-Pandemie kein Mitgliederverlust

Wie der Bericht des Vorsitzenden waren auch die Berichte der Abteilungsleiter teilweise von der Corona-Pandemie geprägt, so dass der Rückblick auf 2020 mangels Aktionen und Spielbetrieb schnell erledigt war. Für die neue Saison teilte Marco Otte für die Fußballabteilung mit, in der Spielzeit 2021/22 gingen 4 Herren- und 3 Altherrenteams an den Start. Erfreulich: Trotz Corona sei kein Spieler abgesprungen. Das gilt nach Worten Franz-Bernd Hillmanns auch für die Jugendabteilung, die aktuell 15 Mannschaften stellt. Ein bisschen trauerte der Jugendwart 2020 hinterher, denn es wäre aus Sicht der Jugendmannschaften kein schlechtes Jahr geworden. Nach Angaben Jürgen Kreinests zählt die Schiedsrichterabteilung 22 Mitglieder. Kerstin Lübbehusen als Handballabteilungsleiterin sprach von einer großen Vorfreude in den 3 Damen- und 9 Jugendmannschaften auf die bevorstehende Saison.

Für alle Teams hätten sich Übungsleiter gefunden. David Wadulla, Leiter der Abteilungen Turnen und Lauftreff, teilte mit, der 9. Osterfeiner Dümmerlauf zu Gunsten der Aktion „Sportler gegen Hunger“ werde definitiv am 3. Oktober (Sonntag) stattfinden. Die Teilnehmerzahl sei allerdings auf 500 begrenzt. Im Bereich des Gesundheitssports seien 25 Gruppen aktiv. Christof Macke von der Skiabteilung kündigte an, im Januar 2022 werde eine Skireise mit etwa 45 Personen stattfinden. Andreas Lange von der Darts-Abteilung teilte mit, hier gingen 3 Teams an den Start.

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