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Petersdorfer Grundschüler sind fit auf dem Fahrrad und sparen 451 Kilo CO₂ ein

Per Fahrradparcours trainierten die 60 Mädchen und Jungen ihre Fahrkünste und setzen sich für Nachhaltigkeit ein. Statt mit dem Auto soll es vorwiegend an der frischen Luft zur Schule gehen.

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Fahrkünste: Mit konzentriertem Blick greift die kleine Grundschülerin fahrend in die Kiste mit Tennisbällen und saust danach zur nächsten Station. Foto: Wimberg

Fahrkünste: Mit konzentriertem Blick greift die kleine Grundschülerin fahrend in die Kiste mit Tennisbällen und saust danach zur nächsten Station. Foto: Wimberg

Gar nicht so einfach, mit dem Fahrrad Slalom oder im Kreis zu fahren. War das jedoch geschafft, ging es für die Petersdorfer Grundschüler über eine wacklige Wippe, und besondere Konzentration war bei den Tennisbällen gefragt. Mit rechts lenkten sie und mit links nahmen sie einen Ball entgegen, den sie Sekunden später eigenhändig in einen Korb beförderten. "Wie im Zirkus", beschreibt eine Schülerin keck das akrobatische Talent und saust zur nächsten Station des Parcours.

Für die insgesamt 60 Mädchen und Jungen geht es jedoch nicht nur um einen sicheren, sondern auch nachhaltig zurückgelegten Schulweg. So beteiligte sich die Einrichtung am landesweiten Projekt "Autofreie Schule" und zählte die Schritte und eingesparte CO₂-Werte. "Für Schüler und manche Eltern ein Lernprozess, aber wir waren ganz erfolgreich", sagt Rektorin Johanna Albers.

Als "autofrei" gelten nach Mitteilung der Verkehrswacht die Tage, an denen 90 Prozent der Kinder einer Klasse zu Fuß (auch eingerichtete Hol- und Bringzonen), mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Schule kommen.

Schon frühmorgens gemeinsam an der frischen Luft unterwegs ein

Gemeinsam unterwegs zu sein, macht Spaß, haben nun zahlreiche 1.- bis 4.-Klässler erfahren, die sich morgens ohne Auto auf den Schulweg machen. "Man kann sich schon etwas erzählen, frische Luft tanken und in Bewegung sein", formuliert Johanna Albers die Vorteile, die auch ihre Schützlinge zu schätzen wissen.

Insgesamt sind im Wettbewerbszeitraum zwischen Anfang September und Mitte Oktober 2378 Kilometer (3.567.000 Schritte) zurückgelegt und damit 451,82 Kilo CO₂ eingespart worden. Mit Warnwesten wurden die Schüler unter anderem vom Förderverein ausgestattet und sind auch mit Helmen gut behütet.

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