Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Pastor Oliver Dürr übernimmt Seelsorge in Linderner Friedenskirche

Die evangelischen Kirchengemeinden in Lindern und Molbergen werden künftig von Pastor Oliver Dürr betreut. Der Geistliche freut sich auf die kommenden Aufgaben und ein lebendiges Gemeindeleben.

Artikel teilen:
Neu aufgestellt: (von links) Der Kirchenälteste Viktor Ritter aus Molbergen, die stellvertretende Gemeindevorsitzende Ann Douwes, Pastor Oliver Dürr und Kreispfarrerin Martina Wittkowski verbinden die Kirchengemeinden in Lindern und Molbergen. Foto: Frerich

Neu aufgestellt: (von links) Der Kirchenälteste Viktor Ritter aus Molbergen, die stellvertretende Gemeindevorsitzende Ann Douwes, Pastor Oliver Dürr und Kreispfarrerin Martina Wittkowski verbinden die Kirchengemeinden in Lindern und Molbergen. Foto: Frerich

Die evangelische Kirche im Südkreis hat sich neu aufgestellt, denn Pastor Oliver Dürr übernimmt jetzt auch das Amt in der Friedenskirche in Lindern. Seit einigen Jahren ist der Geistliche bereits für die Gemeindemitglieder in Molbergen zuständig. Für die Zukunft in Lindern hat sich der gebürtige Delmenhorster konkrete Pläne vorgenommen. "Ich möchte mich nun auch hier für ein lebendiges Gemeindeleben einsetzen", sagte Dürr bei seinem offiziellen Amtsantritt in der Friedenskirche.

Mit Lobesgesang und schallendem Applaus wurde Dürr am vergangenen Sonntag in das Pastoralamt der evangelischen Gemeinde in Lindern eingeführt. Dürr sei dabei selbst etwas nervös gewesen, wie er den Gläubigen erzählte. Schließlich sei die Einführung auch für ihn nichts Alltägliches. Zum Gottesdienst kamen neben den Lindernern auch Gäste aus Molbergen, einige Feuerwehrkameraden sowie Mitglieder aus dem örtlichen Schützenverein. "Das ist ein wirklich guter Einstieg in die gemeinsame Zeit", lobte Kreispfarrerin Martina Wittkowski die Anzahl der Gottesdienst-Teilnehmenden. Feierlich überreichte die Geistliche Pastor Dürr die Urkunde des Kirchenausschusses Oldenburg.

Offiziell ist Oliver Dürr bereits seit dem 1. August im Amt für die Friedenskirche in Lindern. Er selbst komme mit der Umstellung gut zurecht. "Ich habe mich in Lindern nie fremd gefühlt", betonte Dürr und lobte die gute Nachbarschaft der Gemeinden Molbergen und Lindern. Die Arbeit in seiner neuen Dienststätte gehe der Pfarrer gelassen an. "Wir müssen uns erst einmal neu kennenlernen", betonte Oliver Dürr gegenüber OM-Online. "Dabei müssen wir aber das Rad nicht neu erfinden", führte der Pfarrer im Gespräch fort. Wichtig sei es laut Dürr, neue Verbindungen zu schaffen und auf die Wünsche der Gemeindemitglieder einzugehen.

"Wir sind ein buntes Miteinander in der Kirchengemeinde und können voneinander lernen – unabhängig, welcher Konfession wir angehören."Martina Wittkowski, Kreispfarrerin

Linderner Evangelen müssten sich in der kommenden Zeit auf einige Veränderungen einstellen, wie Kreispfarrerin Martina Wittkowski betonte. "Die Aufgaben werden neu verteilt und Kontakte neu geknüpft", kündigte sie an. Die Kreispfarrerin hoffe auf weitere ökumenische Gottesdienste und eine weiterhin unermüdliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe. "Wir sind ein buntes Miteinander in der Kirchengemeinde und können voneinander lernen – unabhängig, welcher Konfession wir angehören", betonte Martina Wittkowski. Die stellvertretende Gemeindekirchenvorsitzende Ann Douwes freute sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden Molbergen, Garrel und Lindern. "Jetzt entsteht ein Terzett", sagte Douwes. Sie blicke dadurch zuversichtlich in die Zukunft, wie sie hervorhob.

Vor der Zusammenlegung mit den Gläubigen aus Molbergen war die evangelische Kirchengemeinde in Lindern mit den Gläubigen aus Lastrup zusammengelegt worden. Mit dem Weggang des zuständigen Pfarrers Jürgen Schwartz zum 1. September änderte sich diese Konstellation. Der ursprüngliche Stein des Anstoßes war jedoch der Weggang des Pastorenehepaares in der Essener Pfarrgemeinde, denn Michael Uecker und Eva Hachmeister-Uecker wechselten im Sommer nach Quakenbrück. "Dadurch ist einiges in Gang gekommen", erklärte Martina Wittkowski damals. Grundsätzlich stehe die evangelische Kirche unter Sparzwang. Bereits 2019 hatte die Kreissynode im evangelischen Kirchenkreis Oldenburger Münsterland deshalb ein neues Pfarrstellenverteilungskonzept beschlossen. Neben Molbergen und Lindern seien daher auch Lastrup und Essen zusammengelegt worden.

So verpassen sie nichts mehr. Mit unseren kostenlosen Newslettern informieren wir Sie über das Wichtigste aus dem Oldenburger Münsterland. Jetzt einfach für einen Newsletter anmelden!

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Pastor Oliver Dürr übernimmt Seelsorge in Linderner Friedenskirche - OM online