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Ortsverein freut sich über neuen Treffpunkt

Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann hat den Ort der Begegnung freigegeben. Rund 150.000 Euro kamen von der Stadt, 65.000 Euro über das Leaderprogramm.

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Symbolischer Scherenschnitt: Bürgermeister Sven Stratmann (Mitte) gab im Beisein der Gästen den „Treffpunkt Kamperfehn“ frei.    Foto: M. Passmann

Symbolischer Scherenschnitt: Bürgermeister Sven Stratmann (Mitte) gab im Beisein der Gästen den „Treffpunkt Kamperfehn“ frei.    Foto: M. Passmann

„Es ist vollbracht“, meinte Ludger Holzenkamp, Vorsitzender des Ortsvereins Kamperfehn, als der „Treffpunkt Kamperfehn“ am Sonntagvormittag nach rund einjähriger Bauzeit im Ortszentrum zwischen Pappelweg und Birkenstraße offiziell zur Nutzung freigegeben wurde. Die Nachbarn hatten für Schmuck gesorgt.

Friesoythes Bürgermeister Sven Stratmann durchschnitt symbolisch das rote Absperrband. Rund 150.000 Euro nahm die Stadt Friesoythe für das Projekt in die Hand, dass mit 65.000 Euro aus dem Leaderprogramm gefördert wurde. „Leider können wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation die Freigabe des Platzes nur im kleinen Rahmen feiern. Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Aber wir werden im Sommer 2021 das Fest ganz bestimmt nachholen“, meinte Holzenkamp zu den geladenen Gästen.

Der ehemalige Ratsherr und heutige Bürgermeister der Gemeinde Garrel, Thomas Höffmann, habe das Projekt auf den Weg gebracht. Als dieser die „Flucht nach Garrel“ antrat, übernahm Heino de Buhr als Bauleiter die Aufgabe und erledigte sie mit großem Erfolg und mit viel Herzblut, lobte Holzenkamp.

Treffpunkt soll ein Ort der Begegnung sein

Woche für Woche hätten mehr als 60 ehrenamtliche Helfer der Dorfgemeinschaft in rund 1055 Arbeitsstunden tatkräftig mit angepackt, um das zunächst als Mehrgenerationen-Treffpunkt geplante Werk zu vollenden. „Wir haben uns später entschieden, den Platz als ,Treffpunkt Kamperfehn` zu bezeichnen. Es ist ein Ort der Begegnung“, so der Ortsvorsitzende.

„Auf einer rund 2000 Quadratmeter großen Fläche befindet sich ein Spielplatz mit Seilbahn, Trampolin, Schaukeln, Spielturm und einigem mehr sowie ein rund 100 Quadratmeter großer Unterstand. Jung und Alt sollen künftig zusammenkommen“, sagt Bürgermeister Sven Stratmann. Auch er bedauerte insbesondere für die Kinder, dass die offizielle Nutzung nicht groß gefeiert werden könne. Damit hätte man die erbrachte Arbeit und das große Engagement viele Beteiligter entsprechend gewürdigt. „Es ist hier Großartiges geleistet worden, um einen wunderbaren Ort der Begegnung zu schaffen. Der Treffpunkt kann vielen anderen Dörfern als Vorbild dienen“, sagte Stratmann.

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