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Online-Betrüger aus Barßel zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Mit einer trickreichen Masche hat ein 54-Jähriger Waren bestellt, aber nicht bezahlt. Er behauptete, keine Waren erhalten zu haben – und schickte wertlose Steine zurück an den Absender.

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Symbolfoto: Bänsch

Symbolfoto: Bänsch

Wegen Betruges in 10 Fällen hat das Cloppenburger Amtsgericht einen 54-Jährigen aus Barßel zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bei dem Angeklagten handelt es sich den Feststellungen zufolge um einen Online-Betrüger. Er bestellte im Internet bei verschiedenen Online-Shops Waren aller Art, behielt dann die Waren für sich, bezahlte sie aber nicht.

Der Barßeler verfügte über einen größeren Garten. Um diesen richtig schönzumachen und auch im Haus neuen Schwung zu bringen, orderte der 54-Jährige unter anderem Nistkästen, Lampen, Schirmständer, Bewegungsmelder, Eiscreme-Maschinen und Gartensachen, darunter Gartenzwerge – alles, was einen Garten angeblich ansehnlich macht. Nichts von den Sachen hat der Barßeler bezahlt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 7800 Euro.

Wertlose Steine in Pakete gelegt

Weil Straftaten sich nicht lohnen dürfen, müssen Täter das, was sie durch Straftaten erlangen, an den Staat zurückzahlen. Das sind im Fall des Barßelers eben die 7800 Euro. 10-mal gingen die Betrügereien gut, dann war Schluss gewesen. Dass der 54-Jährige so lange sein Unwesen treiben konnte, lag an einer ganz perfiden Betrugsmasche. Wenn die Pakete mit den Bestellungen bei dem Angeklagten ankamen, packte dieser die Sachen aus.

Dann legte der Barßeler den Feststellungen zufolge wertlose Steine in die Pakete und schickte die Pakete zurück an den Absender. Er behauptete nun, er habe die bestellten Waren wie Eiscreme-Maschine gar nicht bekommen. Im gelieferten Paket seien nur wertlose Steine gewesen. Der Angeklagte schickte auch Pakete nur mit Verpackungsmaterial zurück und behauptete, im Paket seien gar nicht die bestellten Waren gewesen. In einigen Fällen glaubten die Lieferfirmen dem Angeklagten, nach dem 10. Betrug stand aber die Polizei vor dem Haus des 54-Jährigen.

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