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Oldenburger Münsterland ist nur noch drei Werktage von Warnstufe 2 entfernt

Die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Vechta erreicht einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Und die Hospitalisierung steigt am Donnerstag noch einmal deutlich.

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Derzeit gilt im Oldenburger Münsterland mit Warnstufe 1 die 2G-Regel. Symbolfoto: dpa

Derzeit gilt im Oldenburger Münsterland mit Warnstufe 1 die 2G-Regel. Symbolfoto: dpa

Für die Bürger im Oldenburger Münsterland rückt eine weitere Verschärfung auf 2G-Plus noch einmal näher. Denn am Donnerstag ist jetzt den zweiten Werktag in Folge die Voraussetzung für Corona-Warnstufe 2 gegeben.

Erste Voraussetzung für Warnstufe 2 - die 7-Tage-Inzidenz: In beiden Landkreisen des Oldenburger Münsterland liegt der Inzidenzwert mehr als deutlich über dem Grenzwert von 100, der bei Warnstufe 2 gilt. Laut aktueller Meldung liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Vechta am Donnerstag auf 386,9. Das ist ein neuer Höchstwert im Landkreis Vechta seit Beginn der Pandemie. Gleichzeitig ist es der zweithöchste Wert in Niedersachsen - hinter Salzgitter (390,9). Im Vergleich zum Vortag (283,2) ist die Vechtaer 7-Tage-Inzidenz extrem angestiegen. Das liegt aber daran, dass es am Mittwoch abermals eine Störung in der Meldekette zwischen dem Vechtaer Gesundheitsamt und dem RKI gegeben hat. Diese fehlenden Fälle sind jetzt am Donnerstag berücksichtigt worden. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 98 neue Coronafälle gemeldet.

Deutlich gesunken ist die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg - auf jetzt 307,0. Am Vortag lag der Wert noch bei 349,3. Allerdings sind beim Robert-Koch-Institut am Donnerstag nur 57 neue Fälle bei der Berechnung berücksichtigt worden. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 119 Neuinfektionen gemeldet.

Zweite Voraussetzung für Warnstufe 2 - die Hospitalisierung: Der landesweite Leitindikator, der auf den Daten der niedersächsischen Krankenhäuser basiert, ist am Donnerstag noch einmal deutlich angestiegen. Der Wert liegt jetzt bei 6,6 (Vortag: 6,3). Damit ist der Grenzwert von 6 jetzt den zweiten Werktag überschritten. Sollte das an den kommenden drei Tagen ebenfalls der Fall sein, müssen die Kreishäuser in Vechta und Cloppenburg mit Blick auf die lokalen 7-Tage-Inzidenzen die Warnstufe 2 amtlich feststellen, weil dann zwei Corona-Messwerte den Bereich für Warnstufe 2 erreicht haben. Das kann frühstens kommende Woche der Fall sein. Sollte die Hospitalisierung zwischenzeitlich wieder unter 6 sinken, gibt es zumindest vorerst eine Entwarnung.

Dritte (alternative) Voraussetzung für Warnstufe 2 - die Intensivbettenquote: Dieser Messwert, die prozentuale Belegung aller Intensivbetten in Niedersachsen mit Covid-Patienten, liegt noch unterhalb des Grenzwertes für Warnstufe 2. Noch. Denn der Wert steigt aktuell ebenfalls deutlich an - auf jetzt 8,6 Prozent (Vortag: 8,0 Prozent). Der Grenzwert für Warnstufe 2 liegt bei 10. Sollte sich die derzeitige Entwicklung fortsetzen, könnte auch hier der Grenzwert in den kommenden Tagen überschritten werden. In diesem Fall wird die Landesregierung für gesamt Niedersachsen die Warnstufe 2 feststellen.

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