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Oberschule Pingel Anton in Cloppenburg: Abschlussschüler naschen von verschiedenen Pralinen

Die Oberschule Pingel Anton hat am Donnerstag  81 Jugendliche verabschiedet.  Schülersprecher, Lehrer und Gäste blickten dabei gemeinsam auf eine auch anstrengende Zeit zurück.

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Ehrung: Als Jahrgangsbeste zeichnete Oberschuldirektor Johannes Bockhorst (von links) Lukas Libert (10Ra), Dilber Berisik (10Ha), Calvin Klass (10Rb) und Maria Maurer (10Rc) aus.  Foto: Högemann

Ehrung: Als Jahrgangsbeste zeichnete Oberschuldirektor Johannes Bockhorst (von links) Lukas Libert (10Ra), Dilber Berisik (10Ha), Calvin Klass (10Rb) und Maria Maurer (10Rc) aus.  Foto: Högemann

"Wir sind eine kunterbunte Schule", brachte es Oberschuldirektor Johannes Bockhorst bei der Entlassfeier der Oberschule Pingel Anton auf den Punkt. "Oder wie er es vor ein paar Jahren mal jemand gesagt hat: Vielfalt ist unsere Stärke." So konnte die Oberschule 81 Schüler verabschieden, die aus 12 Nationen kommen und 6 Religionsgruppen angehören, die wiederum differenziert sind. Da gebe es unterschiedliche Ideen und andere Sichtweisen auf die Welt.

Eine "wunderbare" Erkenntnis brachte Bockhorst darüber hinaus zum Ausdruck: "Im Laufe der Jahre habt ihr gelernt, eure Unterschiedlichkeit kennen und schätzen zu lernen." Schülersprecher Andrei Iftode nutzte ein Zitat aus dem Film "Forrest Gump" als Grundlage für seine Rede: "Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt." So hätten die Abschlussschüler in den letzten Jahren einige "wirklich miese Pralinen gegessen" – Lockdown, Homeschooling, mangelnde Sozialkontakte, weniger Hobbys oder auch Coronainfektionen. Aber auch die guten Pralinen hob er hervor: "Wir sind selbstständiger geworden, wir haben Medienkompetenz dazu gewonnen, Freundschaften haben sich neu gebildet und intensiviert, wir haben Lehrer gehabt, die uns gerettet haben, indem sie versuchten, jeden einzelnen zu unterstützen."

Musiklehrerin Anne Knabe-Spils umrahmte das Programm musikalisch mit Schülerinnen

Dass nicht alles "easy" war, wusste auch Bürgermeister Neidhard Varnhorn: "Ihr könnt nun das neue Leben nach der Schule beginnen." Über den weiteren Weg sprach auch Manfred Quatmann der Kirchengemeinde St. Andreas und machte deutlich, dass es nie geradeaus gehe, doch: "Gott schreibt auch auf krummen Wegen gerade" und sei stets mit jedem auf seinem Weg.

Musikalisch umrahmt wurde das Programm durch Musiklehrerin Anne Knabe-Spils und die Schülerinnen Julia Kathmann und Antonia Weßjohann. Einen "Rap für ein Miteinander" von Knabe-Spils geschrieben sowie "Auf uns" von Andreas Bourani, Julius Hartog und Thomas Olbrich brachten sie zum Besten.

Den erweiterten Sekundarabschluss I und damit die Berechtigung, das Gymnasium zu besuchen, erreichten 25 Jugendliche, 38 Jugendliche schafften den Sekundarabschluss I Realschule, einmal wurde der Sekundarabschluss Hauptschule vergeben, 16 Jungen und Mädchen erhielten den Hauptschulabschluss und ein Schüler den Abschluss der Förderschule im Förderschwerpunkt Lernen. Als Jahrgangsbeste wurden Dilber Berisik (10Ha), Lukas Libert (10Ra), Calvin Klass (10Rb) und Maria Maurer (10Rc) ausgezeichnet.

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