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Oberschule Lindern: "Absch(l)ussmeister – 10 Jahre Reifezeit"

Die Grund- und Oberschule Lindern verabschiedet 31 Absolventinnen und Absolventen. Julian Felker und Jana Schnieder werden als Klassenbeste ausgezeichnet.

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Ausgezeichnet: (von links): Julian Felker als Klassenbester, Arndt Kemme als Sozialpreisträger der Schule und Jana Schnieder als Klassenbeste nehmen die Glückwünsche von Reinhard Jordan (kommissarischer Schulleiter) entgegen. Foto: Wienken

Ausgezeichnet: (von links): Julian Felker als Klassenbester, Arndt Kemme als Sozialpreisträger der Schule und Jana Schnieder als Klassenbeste nehmen die Glückwünsche von Reinhard Jordan (kommissarischer Schulleiter) entgegen. Foto: Wienken

31 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule Lindern haben nach 9, beziehungsweise 10 Jahren ihren Abschluss in der Tasche. "Mit eurem Abschlusszeugnis habt ihr zwar ein Kapitel abgeschlossen, aber das Zeugnis ist gleichzeitig auch ein Startsignal in die Zukunft", sagt Reinhard Jordan, kommissarischer Schulleiter. Einige der Absolventinnen und Absolventen würden ihre schulische Reifezeit noch verlängern, andere starten nun mit einer Ausbildung in die Berufswelt.

"Fest steht, alle haben ein erstes Etappenziel erreicht. Jetzt ist es Zeit, sich zu erholen, um neue Kräfte zu sammeln. Die nächste Etappe steht schließlich schon vor der Tür", so Jordan. Auch die Klassenlehrer Ilona Vodde, Elisabeth Gehlenborg, Stefan Kellner sowie Godehard Koslik nahmen Abschied von ihren Schützlingen. Insbesondere die Abschlussfahrt nach Paris wird den Pädagogen dabei in guter Erinnerung bleiben.

Neben den Zeugnissen bescheinigten sie den Absolventen außerdem die Titel des "Corona-Meisters", des "Hygiene-Meisters" und des "Homeschooling-Meisters". "Für euer Durchhaltevermögen, an kalten Tagen bei offenem Fenster Unterricht haben zu müssen, erhaltet ihr zudem ein weiteres Zertifikat", erklärt Elisabeth Gehlenborg. Dass alles so gut gelaufen sei, zeige, dass die Linderner Jugendlichen echte Glückspilze seien. Nun können sie gemäß des Mottos ihre Triebe ausbilden und neue Wurzeln schlagen.

Arndt Kemme wurde für sein Engagement zur Integration Geflüchteter ausgezeichnet

Bei der Zeugnisübergabe wurden Julian Felker und Jana Schnieder als Klassenbeste für ihre Leistungen ausgezeichnet. Außerdem würdigte Reinhard Jordan Arndt Kemme für sein soziales Engagement. Insbesondere als es um die Integration der ukrainischen Geflüchteten ging, habe er sich maßgeblich in die Arbeit mit eingebracht. Dafür erhielt er als Anerkennung den Sozialpreis der Schule.

Als Schülersprecher bedankte sich Kemme mit seiner Amtskollegin Antje Thoben im Namen der Abschlussklassen für die Unterstützung der Lehrer und Eltern. "Meine Mutter hat mir erzählt, dass ich nach meiner Einschulung in der 1. Klasse gesagt hätte: 'Mama, ich hab' bestanden'. Jetzt ist es wirklich so", sagt Arndt Kemme. Dank der guten Begleitung bei der Berufsorientierung durch die Lehrer konnten letzte Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden und der Weg sei nun bereitet für den nächsten Schritt.

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