Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Noch zwei Tage bis zur Dorfpartie: Der Aufbau hat begonnen

130 Aussteller bauen bis zum Mittwochabend ihre Stände auf. 1,5 Kilometer Wasser- und Stromleitungen haben die Mitarbeiter im Freilichtmuseum verlegt. Ein Organisator sagt: "Wir haben richtig Bock."

Artikel teilen:
Die letzten Vorbereitungen laufen: Georg Witte (links) und Alexander Gercke bauen 2 Tage vor Beginn der Dorfpartie Bänke und Tische vor ihrem Grillwagen auf. Foto: Niemeyer

Die letzten Vorbereitungen laufen: Georg Witte (links) und Alexander Gercke bauen 2 Tage vor Beginn der Dorfpartie Bänke und Tische vor ihrem Grillwagen auf. Foto: Niemeyer

Die heiße Phase der Vorbereitung ist angelaufen: Am Donnerstag beginnt die traditionelle Dorfpartie (zuvor Gartenpartie) im Museumsdorf Cloppenburg. Seit Montag fahren die Aussteller mit ihren Lkw, Transportern und Anhängern über das Gelände, bauen ihre Stände auf und bestücken diese. Bis zum Mittwochabend muss alles fertig sein. Unter den Ausstellern sind auch Georg Witte und Alexander Gercke, die gerade Bänke und Tische vor ihrem Grillwagen aufstellen.

Witte freut sich, dass er erstmals mit seinem Grillwagen direkt auf das Gelände fahren darf. Zuvor haben seine Mitarbeiter Pommes und Bratwurst in Pagodenzelten zubereitet, auf die das Museumsdorf in diesem Jahr verzichtet, um den Blick auf die historischen Gebäude und das Gelände möglichst offen und frei zu halten, wie es heißt. "Es klappt alles super", sagt Witte und zeigt sich mit der Organisation der Veranstaltung bisher zufrieden.

"Hoffentlich spielt das Wetter mit"

130 Aussteller bauen in diesem Jahr ihre Stände auf dem Gelände des Freilichtmuseums auf. Sie alle haben ihren festen Platz, den ihnen das  Organisationsteam der Dorfpartie um Karin Dieckmann und Martin Hennig zugewiesen hat. „Wir haben mit jedem Aussteller gesprochen und ihnen den Platz gezeigt“, sagt Hennig. Ging es zuvor auch mal enger zu, hat das Team in diesem Jahr darauf geachtet, die Stände zu entzerren.

Das Karussell steht, der Strom ist da: Am Donnerstag soll es endlich wieder losgehen. Foto: NiemeyerDas Karussell steht, der Strom ist da: Am Donnerstag soll es endlich wieder losgehen. Foto: Niemeyer

Zu den größten Herausforderungen im Vorfeld gehöre es, die Fahrzeuge der Aussteller zu koordinieren, erklärt er. Viele kämen gerade gleichzeitig auf das Gelände und suchten nach ihren Plätzen. Damit alles reibungslos läuft, müssten die Wege immer freibleiben. Das Team sei aber eingespielt und auf alles vorbereitet, auch wenn die Dorfpartie wegen der Corona-Pandemie in den vergangenen 2 Jahren ausfallen musste. Zu einer weiteren Herausforderung könnte auch möglicher Regen werden. "Hoffentlich spielt das Wetter mit", bangt Hennig, als es gerade zu nieseln beginnt.

Museumspädagogen schmücken Dorfschule

Damit jede Eisbude und jeder Dekostand mit Wasser und Strom versorgt sind, habe das Team 1,5 Kilometer Wasser- und Stromleitungen verlegt, sagt Hennig. Wichtig sei, dass während der Veranstaltung keine Gebäude beschädigt werden. Keiner der Aussteller dürfe auch nur einen Nagel in die historischen Gebäude schlagen.

Zum Team gehören auch die Museumspädagogen um Maria Thien. Während der Dorfpartie wird ihre Dorfschule geöffnet sein. Sie seien gerade dabei, sie für die Kinder zu schmücken und das Basteln vorzubereiten, sagt Thien, Leiterin des Pädagogenteams. Alles laufe nach Plan. "Wir feiern heute ein Fest", laute das Thema, mit dem sich Kinder gemeinsam mit den Pädagogen in diesem Jahr beschäftigen. Das passt auch zum 100-jährigen Jubiläum, das das Museumsdorf in diesem Jahr feiert.

Schon geschmückt: Die Dorfschule im Museumsdorf. Foto: NiemeyerSchon geschmückt: Die Dorfschule im Museumsdorf. Foto: Niemeyer

Renate Werbing aus Bad Essen baut gerade ihren Stand auf und trägt Körbe mit handgemachten Handtüchern aus Leinen aus ihrem Kofferraum. Eigentlich wollte sie schon 2020 ein letztes Mal ihre Leinenprodukte auf der Dorfpartie verkaufen, aber wegen Corona habe sich ihr Abschied nun um 2 Jahre verschoben, sagt sie.

Jahreskartenbesitzer müssen keinen Zuschlag zahlen

Geöffnet sein wird auch das beliebte Backhaus des Museumsdorfs. Die Mitarbeiter seien gerade dabei, die Kilmerstutenstände und Sitzgelegenheiten aufzubauen und den Vorplatz zu gestalten, sagt Hedwig Elschen. "Wir freuen uns riesig auf das Dorffest", sagt sie. Hennig ergänzt: "Wir haben da richtig Bock drauf."

Karin Dieckmann weist darauf hin, dass der Haupteingang der Dorfpartie an die Bether Straße verlegt worden ist. Zudem betont sie, dass auch Jahreskarten für die Dorfpartie gelten und somit beim Eintritt kein Zuschlag gezahlt werden müsse.

  • Info: Am Donnerstag, Freitag und Samstag (26. bis 28. Mai) hat die Dorfpartie jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Am Sonntag (29. Mai) sind die Pforten des Museumsdorfs von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt 9,50 Euro. Eine Familientageskarte kostet 20 Euro. Tickets können auch online über „Nordwest Ticket“ erworben werden.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Noch zwei Tage bis zur Dorfpartie: Der Aufbau hat begonnen - OM online