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Nistkästen zieren den Weg zur neuen Kindertagesstätte

In naher Zukunft soll die Kita St. Marien in Bethen eröffnet werden. Auf 900 Quadratmetern können die 43 Kindergartenkinder und 15 Krippenkinder künftig spielen, singen und basteln.

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Nistkästen auf dem Weg zur neuen Kita: Vertreter des Kindergartens, des Fördervereins und der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Neidhard Varnhorn (Zweiter von links) begleiteten die Aktion.   Foto: Hermes

Nistkästen auf dem Weg zur neuen Kita: Vertreter des Kindergartens, des Fördervereins und der Stadtverwaltung mit Bürgermeister Neidhard Varnhorn (Zweiter von links) begleiteten die Aktion.   Foto: Hermes

Neu und Alt bleiben verbunden: 30 Nistkästen zieren ab sofort den Weg vom alten Gebäude der Kindertagesstätte St. Marien in Bethen hin zum neuen Domizil. Gestaltet wurden die Nistkästen von Kindern der Kita während der Kennenlernnachmittage im Herbst, die 30 Exemplare wurden vom Förderverein zur Verfügung gestellt.

Das neue Gebäude wird unterdessen in den nächsten Wochen fertiggestellt und dann seiner neuen Bestimmung übergeben. Erste Umzugstermine waren bislang verschoben worden. "Die Materialbeschaffung ist nicht so einfach zurzeit", erklärte Fachbereichsleiter Armin Nöh vor Ort. 

„Es war uns wichtig, Kinder, Familien und die Dorfgemeinschaft beim Umzug mit einzubeziehen"Kita-Leiterin Ramona Johannsen

„Es war uns wichtig, Kinder, Familien und die Dorfgemeinschaft beim Umzug mit einzubeziehen", erklärte Ramona Johannsen, Leiterin der Kindertagesstätte, zu dieser Aktion. Hilfe beim Aufhängen kam nun vom städtischen Bauhof, die Mitarbeiter hatten einen Steiger mitgebracht. Für die Unterstützung bedankten sich auch Fördervereinsvorsitzende Barbara Carmichael-Eilers und ihre Stellvertreterin Christine Knoll. "Wir wollen uns präsentieren und zeigen", so Carmichael-Eilers. Aufgrund der Pandemie sei eine offizielle Eröffnung der neuen Räume, wenn überhaupt, auch nur in einem kleinen Kreis möglich. So habe man nun eine gute Alternative gefunden.

"Die Möglichkeit, spielerisch die Welt zu entdecken, ist für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig", sagte Neidhard Varnhorn. "Wir sind froh, dass wir als Stadt gemeinsam mit den Kirchen ein top Betreuungsangebot anbieten können", so der Bürgermeister weiter.

Außenbereich mit insgesamt 3750 Quadratmetern

Auf 900 Quadratmetern können die 43 Kindergartenkinder und 15 Krippenkinder künftig spielen, singen, basteln und sich nach Herzenslust ausprobieren. Besonders die neue Möglichkeit, auch Wasser und Schaum zu erfahren, dürfte sich großer Beliebtheit erfreuen. Durch Funktions- und Ausweichräume kann nach Angaben der Verwaltung auf die Bedürfnisse der Kinder reagiert werden. Ein Kindercafé,  in dem gemeinsame Mahlzeiten eingenommen werden können, und ein deutlich besseres Lichtkonzept runden die Einrichtung ab.

Auch der Außenbereich mit insgesamt 3750 Quadratmetern lädt bei passendem Wetter zum Toben ein, dort finden nun die letzten Arbeiten statt. Wie Einrichtungsleiterin Johannsen berichtet, seien schon die Möbel und die Einrichtung bereits geliefert worden. Die Baukosten für die gesamte Maßnahme beliefen sich auf knapp zwei Millionen Euro.

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