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Neues Konzept kommt an: Euro Bösel will 2023 an Veränderungen festhalten

Nach dem Fest ist vor dem Fest und die Organisation für die nächsten Euro-Musiktage läuft bereits mit Nachlese und Analyse. Geschäftsführer Lübben berichtet über viele positive Rückmeldungen.

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Neues Bild: Für die Entscheidung, die Euro-Musiktage in den Böseler Dorfpark zu verlegen, erhielt der Vorstand Zuspruch. Foto: Nienaber

Neues Bild: Für die Entscheidung, die Euro-Musiktage in den Böseler Dorfpark zu verlegen, erhielt der Vorstand Zuspruch. Foto: Nienaber

Am Morgen danach trafen sich Vorstand und Helfer zum Abbau. 3 Euro-Musiktage liegen hinter ihnen, von Katerstimmung jedoch keine Spur. „Müde und glücklich“, verrät Andreas Lübben beim Aufsammeln der Biergläser. Zwischendurch erreichen den Geschäftsführer des Euro Bösel immer wieder Nachrichten auf dem Handy. „30 alleine heute noch“, dankt er den vielen Absendern, die sich für ein „super Fest“ bedanken und in ihrer Rückmeldung das neue Konzept begrüßen. Auch Skeptiker in den eigenen Reihen seien verstummt und zeigten sich überzeugt.

Wie berichtet, haben die Organisatoren das Festival um einen Tag reduziert, um das Programm komprimierter zu gestalten und die Musiker gezielt in den Fokus zu rücken. Nach Jahrzehnten verzichteten sie erstmals auch auf ein Festzelt und richteten die Musiktage mit Flexizelten als Überdachung komplett im Dorfpark aus. „Das hat wunderbar funktioniert“, urteilt Lübben. „Aber das Wetter muss mitspielen“, hörte er zuvor jedoch häufiger und lässt das Argument zu 100 Prozent nicht gelten. „Im Grunde sind wir bei den meisten Programmpunkten wetterabhängig, ob mit Zelt oder ohne“, sagt der Euro-Chef, der sich 2022 über beste klimatische Bedingungen „in einem wirklich schönen Ambiente“ freuen durfte.

Das lag neben der Stimmung auch an der Technik, in die investiert wurde. Das Gelände und der Teich präsentierten sich großzügig und ansprechend illuminiert, Lichterketten sorgten darüber hinaus für eine sanfte Beleuchtung.

Höhepunkt am Sonntag war der internationale Festumzug

Den Zuspruch der 58. Veranstaltung bezeichnete Lübben als von Anfang an „enorm“. Zahlreiche Besucher habe er sogar an allen 3 Tagen gesichtet, was auch für die Attraktivität und Vielfältigkeit des Programms spricht. Höhepunkt am Sonntag war der internationale Festumzug, als Gewinner des Musikwettstreits um den "Euro-Cup" wurde das Sinfonische Blasorchester aus Wehdel mit einem Pokal und Scheck in Höhe von 3000 Euro ausgezeichnet.

Die letzten Gäste verabschiedeten sich schließlich gegen 21 Uhr vom Weinfest, die Musiker aus Litauen, die sie zum Finale noch unterhielten, stiegen dann nachts um 1 Uhr in den Bus.

Jubel: Die Musiker des Sinfonischen Blasorchesters gewinnen den Musikwettstreit. Foto: WimbergJubel: Die Musiker des Sinfonischen Blasorchesters gewinnen den Musikwettstreit. Foto: Wimberg

Eine lange Pause wird es für die Organisatoren nicht geben, schließlich ist nach dem Fest vor dem Fest. „Wir setzen uns zusammen und betreiben zunächst einmal Nachlese und Analyse“, kündigt der Geschäftsführer an, der bereits alle Gruppen aus den sechs Nationen für 2023 eingeladen hat.

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