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Neues Führungsduo sieht sich gut aufgestellt für die Zukunft

Andrea Mäkel und Tobias Pundsack bilden nun den Vorstand der St.-Anna-Stiftung in Dinklage. Dabei setzen sie auf Weiterentwicklung und haben eine gute Form der Teamarbeit gefunden.

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Ein gutes Team: Andrea Mäkel und Tobias Pundsack leiten gemeinsam die St.-Anna-Stiftung in Dinklage. Foto: Hahn

Ein gutes Team: Andrea Mäkel und Tobias Pundsack leiten gemeinsam die St.-Anna-Stiftung in Dinklage. Foto: Hahn

Andrea Mäkel und Tobias Pundsack sind keine neuen Gesichter in der St.-Anna-Stiftung in Dinklage. Neu ist aber ihre Position: Seit Juli hat das Gespann den Vorstandsposten von Werner Schulze übernommen, der Ende Juni in Rente ging.  

Die katholische Stiftung öffentlichen Rechts ist auf verschiedenen Gebieten des Gesundheits- und Sozialwesens tätig. Dazu gehören unter anderem Hospizdienste, Frühförderung und Einrichtungen für Senioren und Kinder. 

Qualifikationen der Vorstände ergänzen sich

In ihrer neuen Funktion setzen die gleichberechtigten Vorstände auf Teamarbeit. "Jeder hat seine Aufgaben und Qualifikationen, mit denen wir uns gut ergänzen", erklärt Pundsack. Dabei sei er mehr für die Verwaltungsebene zuständig und Andrea Mäkel mehr für das Personelle.  

Andrea Mäkel ist 55 Jahre alt, verheiratet und lebt in Vechta. Die gelernte Erzieherin kommt aus dem Bereich der Pädagogik. Nach dem Studium der Erziehungswissenschaften fing sie vor mehr als 20 Jahren bei der St.-Anna-Stiftung in der Frühförderung an. 15 Jahre leitete sie die integrative Kindertagesstätte der Stiftung, das Kinderhaus St. Anna. 

Ihr Kollege Tobias Pundsack ist 47 Jahre, ledig und lebt in Visbek. Er kommt aus dem Bereich der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Durch die Prüfung von gemeinnützigen Einrichtungen kam er vor 11 Jahren zur St.-Anna-Stiftung. 

Führungsduo sieht sich gut aufgestellt 

In der Doppelspitze sieht das Duo nur Vorteile: "Entscheidungen gemeinsam zu fällen, ist leichter. Wir können uns absprechen und treffen sie dann auf der Basis unserer beider Schwerpunkte", erläutert die 55-jährige Pädagogin. Und die Vertretung sei leicht organisiert, ergänzt der 47-Jährige. Beide haben bereits vorher als Vertretung für ihren Vorgänger Erfahrungen sammeln können. Zudem hatten sie eine lange und gute Einarbeitung, berichtet Mäkel.

Daher sehen sie sich gut aufgestellt für die Zukunft der Stiftung. Das 270 Mitarbeiter große Unternehmen sei weiterhin im Wachstum. Nur neues Personal zu finden, stelle in den sozialen Berufen eine Herausforderung dar. Das halte das Führungsgespann aber nicht auf: "Wir wollen das Gute bewahren und Neues auf einen guten Weg bringen", sagt Andrea Mäkel. Die St.-Anna-Stiftung habe sich schon immer kontinuierlich weiterentwickelt. "Wir führen das fort und bleiben mit den Menschen in Gespräch, um zu schauen, was sie beschäftigt", so die Vechtaerin. 

Bestehende Angebote werden weiterentwickelt 

Dabei würden 2 Themen in der Gesellschaft immer wichtiger, stelle das Leitungsgespann fest: die Frage "Wie möchte ich im Alter leben?" und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Angebote dafür weiterzuentwickeln, sei deswegen ein Bestandteil der Vorstandsarbeit.

So soll in 2 Wochen der Spatenstich für das Neubau-Projekt am Eschweg stattfinden, dort erweitert die Stiftung ihr Angebot für betreutes Wohnen. Außerdem sei der An- und Umbau an dem Kinderhaus derweil in Gange und soll bis Weihnachten abgeschlossen sein, weiß Mäkel. Wegen des wachsenden Bedarfs wurde die Fläche verdoppelt.

  • Info: Am Mittwoch (27. Oktober) lädt der Hospizverein Dinklage zu einer Veranstaltung ein. Um 19.30 Uhr liest die Kinderbuchautorin Nina Weger in Bussjans Hofscheune aus ihrem Buch „Als mein Bruder ein Wal wurde“. Der Eintritt kostet 7,50 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei Thalia Dinklage (04443/961864).

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