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Neues Baugebiet in Steinfeld: Häuslebauer können im 4. Quartal 2022 starten

An der Graf-von-Galen-Straße entstehen bald 30 Einfamilienhäuser sowie 4 Mehrfamilienhäuser. Die VR-Bank Dinklage-Steinfeld vermarktet die Bauplätze – im Mittel für 127 Euro pro Quadratmeter.

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Neuer Wohnraum im Westen Steinfelds: Über die Planungen für das Baugebiet an der Graf-von-Galen-Straße informierten (von links) Benno Fangmann, Ralph Schröder, Harald Rösler, Manuela Honkomp und Heinrich Sandmann. Foto: Timphaus

Neuer Wohnraum im Westen Steinfelds: Über die Planungen für das Baugebiet an der Graf-von-Galen-Straße informierten (von links) Benno Fangmann, Ralph Schröder, Harald Rösler, Manuela Honkomp und Heinrich Sandmann. Foto: Timphaus

Nach dem Abschluss der Bauleitplanung nehmen die Vorbereitungen für das neue Baugebiet der VR-Bank Dinklage-Steinfeld an der Graf-von-Galen-Straße in Steinfeld an Fahrt auf. Sollte alles wie vorgesehen ablaufen, könnten die ersten Häuslebauer im 4. Quartal dieses Jahres starten. Die Erschließung des knapp drei Hektar großen Areals über zwei Zufahrten, die über einen Straßenring miteinander verbunden sind, beginnt voraussichtlich im Juli. Das teilte Ralph Schröder, Vorstand des Finanzinstituts, am Mittwoch mit.

Während eines Pressetermins informierte er gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Benno Fangmann und dem früheren VR-Bank-Vorstand Harald Rösler – der Steinfelder begleitet das Projekt auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand – über den aktuellen Stand des Vorhabens. Ebenfalls anwesend waren Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp und Bauamtsleiter Heinrich Sandmann.

Die VR-Bank Dinklage-Steinfeld entwickelt auf der bisherigen Ackerfläche ein Baugebiet mit 30 Grundstücken für Einfamilienhäusern, maximal mit Einliegerwohnungen. Im östlichen Teil des Areals, entlang der Graf-von-Galen-Straße, baut die Bank zudem 4 Mehrfamilienhäuser mit je vier Wohnungen.

Aktuell 70 Interessenten auf der Bewerberliste

Nach Angaben von Schröder hat das Geldhaus im März einen städtebaulichen Vertrag mit der Gemeinde geschlossen. Die Bauleitplanung hatte sich aufgrund des Vorkommens der in ihrem Bestand gefährdeten Feldlerche im Plangebiet um ein Jahr verzögert. Der Ausgleich für den Eingriff in Natur und Landschaft erfolgt im Moor.

Die Vermarktung der Bauplätze soll im Juni beginnen. Schröder erklärte, dass es eine Warteliste gebe, die zwischenzeitlich 100 Bewerber umfasst habe und aktuell noch 70 Interessenten zähle. "Fairerweise muss man sagen, dass viele seit zwei Jahren auf dieses Baugebiet gewartet haben", merkte der Banker an – und machte deutlich, dass weiterhin Anfragen möglich seien.

„Wir wollen wertige und energieeffiziente Gebäude errichten.“Ralph Schröder, Vorstand der VR-Bank Dinklage-Steinfeld

Die VR-Bank hat sich mit der Gemeinde auf einen mittleren Verkaufspreis von 127 Euro pro Quadratmeter geeinigt. Der Rat erteilte in jüngster Sitzung einmütig sein Einvernehmen. Laut Rösler bewegen sich die gestaffelten Grundstückspreise voraussichtlich zwischen 120 und 135 Euro pro Quadratmeter.

Die 4 Mehrfamilienhäuser bleiben nach ihrer Fertigstellung im Eigentum der VR-Bank. "Wir wollen wertige und energieeffiziente Gebäude errichten", kündigte Schröder an. Erste Entwürfe warten mit einer ansprechenden und modernen Architektur auf.

Im Zuge des Endausbaus im neuen Baugebiet, der laut Prognose von Sandmann im Jahr 2024 stattfindet, soll auch die Graf-von-Galen-Straße im Abschnitt zwischen der Ostlandstraße und der Schlesier Straße ausgebaut und dabei ein Geh- und Radweg angelegt werden. Die VR-Bank Dinklage-Steinfeld beteiligt sich mit 50.000 Euro. "Es ist auch in unserem Interesse, dass dort etwas passiert", sagte Rösler.

Straße im Baugebiet heißt Königsberger Ring

Die Anlieger müssen sich am Ausbau der Durchgangsstraße beteiligen. Dazu fand am Mittwoch in der Aula der Don-Bosco-Schule eine Versammlung statt, zu der die Gemeinde eingeladen hatte und an der auch Vertreter der VR-Bank teilnahmen.

Bürgermeisterin Honkomp bekundete ihre Freude darüber, dass in stets guter Kooperation mit der VR-Bank "endlich wieder ein Baugebiet in Steinfeld angeboten werden kann". Sie bedankte sich ausdrücklich bei Rösler, der sich stark für das Projekt eingesetzt hat.

Der Name für die Straße im neuen Baugebiet steht übrigens schon fest. Die Steinfelder Politik hatte sich im vergangenen Jahr für die Bezeichnung "Königsberger Ring" entschieden.

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