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Neuer Kindergarten: Die Stadt Damme baut, das Andreaswerk wird der Träger

Die 9. Kindertagesstätte in Damme gewinnt mehr und mehr an Konturen. Derzeit sind vor allem die letzten Details hinsichtlich der Trägerschaft zu klären.

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Ein Platz für den Nachwuchs: Die neue Einrichtung im Gebiet Holter Kapelle wird sich in Trägerschaft des Andreaswerks Vechta befinden. Es wird der neunte Kindergarten im Dammer Stadtgebiet sein. Foto: dpa / Kästle

Ein Platz für den Nachwuchs: Die neue Einrichtung im Gebiet Holter Kapelle wird sich in Trägerschaft des Andreaswerks Vechta befinden. Es wird der neunte Kindergarten im Dammer Stadtgebiet sein. Foto: dpa / Kästle

Siegfried Böckmann, Leiter des Bereichs Kindergärten und Frühförderung beim Andreaswerk Vechta, war voll des Lobes: „Ich bin erfreut, wie sauber und charmant das durchgeht.“

Er meinte damit die unaufgeregte Art und Weise, wie der Dammer Schul-, Jugend- und Sozialausschuss ein Eckpunktepapier behandelte, das die Stadt Damme im Hinblick auf die Übernahme der Trägerschaft des neuen Kindergartens im Gebiet Holter Kapelle durch das Andreaswerk vorbereitet hatte.

Es gibt 3 Kindergarten- und 2 Krippengruppen

Dieses Papier solle als Grundlage für die noch abzuschließende Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Andreaswerk dienen, sagte Mike Otte, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice und Soziales, der auch für die derzeit noch 8 Kindergärten im Stadtgebiet zuständig ist.

6 von ihnen befinden sich in Trägerschaft der katholischen Pfarrgemeinde St. Viktor, 2 bereits in der Trägerschaft des Andreaswerks.

In dem Papier ist unter anderem festgehalten: Es sollen 3 Kindergartengruppen und 2 Krippengruppen eingerichtet werden. Eine Ganztagsbetreuung ist vorgesehen. Doch auch wenn das Andreaswerk die Trägerschaft übernimmt, wird die Stadt Eigentümerin des in ihrem Auftrag erstellten Gebäudes auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück bleiben.

Eventuelle Erweiterung ist schon berücksichtigt

Allerdings sollen die Planungen für das Gebäude und das Außengelände in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Träger erfolgen, zitierte Mike Otte aus dem Eckpunktepapier.

Berücksichtigen wollen beide Seiten gegebenenfalls den Anbau weiterer Räume für heilpädagogisch-therapeutische Zwecke – etwa für die Frühförderung, Logopädie oder Physiotherapie. Zudem soll die Möglichkeit bestehen, im neuen Kindergarten einen Mittagstisch anzubieten.

Für die Grundausstattung veranschlagt die Stadt einen Betrag von 2.000 Euro pro Platz. Das sei mehr als bei den zuletzt fertiggestellten Kindergärten. Es sei der allgemeinen Teuerung geschuldet, sagte Mike Otte.

Andreaswerk erstelllt pädagogisch-inhaltliche Konzeption

Für die pädagogisch-inhaltliche Konzeption ist das Andreaswerk zuständig. Es wird die Einrichtung – auch das soll in der Vereinbarung geregelt sein – integrativ beziehungsweise inklusiv im Sinne der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe ausrichten.

Für die zukünftig im Kindergarten Beschäftigten ist wichtig zu wissen: Die Vergütung erfolgt auf Basis der AVR-Caritas, das sind die Richtlinien für Arbeitsverträge in den Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes.

Und: Für vorbereitende planerische Aufgaben wird das Andreaswerk die zukünftige Leitungskraft 6 Monate vor Inbetriebnahme der Kindertagesstätte einstellen. Das Gehalt zahlt die Stadt.

Europaweite Ausschreibung der Generalplanung ist auf dem Weg

Derweil erledigt die Stadt noch weitere Hausaufgaben im Zusammenhang mit dem Kindergarten. So hat sie die europaweite Ausschreibung der Generalplanung für das Objekt auf den Weg gebracht. Veranschlagt war das Objekt mal mit 3 Millionen Euro. Dafür, hatte Mike Otte schon vor einiger Zeit erklärt, werde es die Stadt wohl nicht mehr bekommen.

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