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Neue Wege, mehr Licht und ein sicherer Halt: Die Stadt Lohne investiert in ihre Infrastruktur

Die Kommune gibt insgesamt knapp 160.000 Euro aus. Unter anderem soll ein innerstädtischer Geh- und Radweg verlegt und neu angelegt werden.

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Kein dauerhafter Zustand: Nach der Fertigstellung der Erweiterung und Sanierung der Gertrudenschule soll der Gehweg erneuert, mit einer neuen Beleuchtung versehen und die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut werden. Foto: Timphaus

Kein dauerhafter Zustand: Nach der Fertigstellung der Erweiterung und Sanierung der Gertrudenschule soll der Gehweg erneuert, mit einer neuen Beleuchtung versehen und die Bushaltestelle barrierefrei ausgebaut werden. Foto: Timphaus

Lohne investiert insgesamt etwa 160.000 Euro in vier Projekte, die die Infrastruktur im Stadtgebiet verbessern. Mit den einzelnen Vorhaben hat sich der Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung in jüngster Sitzung befasst. So erneuert die Stadt den Gehweg vor der Gertrudenschule, modernisiert die dortige Beleuchtung und baut die Bushaltestelle vor Ort barrierefrei aus. Der Hövemannsweg wird verlegt und neu angelegt. Am Lindenweg verbessert die Kommune die Straßenbeleuchtung. An der Straße Brägeler Forst schließlich schafft die Stadt am Wendeplatz eine barrierefreie Bushaltestelle.

Projekt 1: Die Stadt erneuert den Gehweg vor der Gertrudenschule, der laut Verwaltung in Folge der Sanierung und des Ausbaus sanierungsbedürftig ist, und verbessert die Barrierefreiheit an der Bushaltestelle. 

Die vorhandenen Platten sollen durch Pochkiesplatten in Kombination mit Betonpflastersteinen ersetzt werden. Die Bushaltestelle soll laut den Ausführungen von Bauamtsleiter Ralf Blömer barrierefrei mit Buskap und Leitsystemen für Sehbehinderte ausgebaut werden. Die Ausleuchtung erfolgt mit LED-Stelen, wie sie an der Vogtstraße und auf dem Parkplatz des Rathauses stehen.

Die Kostenschätzung liegt bei circa 60.000 Euro. Die Stadt hat nach Angaben von Blömer darauf verzichtet, einen Förderantrag zu stellen, da die förderfähigen Kosten zu gering seien und mit der Umgestaltung nach einer Förderzusage erst im nächsten Jahr begonnen werden könne.

Projekt 2: Der Hövemannsweg, ein Fuß- und Radweg, verbindet die Gertrudenstraße mit der Brinkstraße. Im Zuge des Neubaus an der Brinkstraße 22 wurde der Weg während der Bauleitplanung an den nördlichen Rand des Grundstücks verlegt. Die dafür benötigte Fläche hat die Stadt gekauft. 

Der neue Hövemannsweg soll nun in einer Länge von 55 Metern und einer Breite von 2,20 Metern errichtet werden. Die Ausleuchtung erfolgt mittels 5 Meter hohen LED-Masten. Der Weg wird gepflastert und durch eine Hecke vom Nachbargrundstück abgetrennt.

Die Kosten belaufen sich auf circa 40.000 Euro. Auf Nachfrage von Konrad Rohe (CDU) teilte die Stadt über das Protokoll mit, dass die Kommune die Kosten in Gänze trägt. Der Investor legt die Hecke an. 

Projekt 3: Anwohner hatten sich wiederholt darüber beschwert, dass insbesondere der hinter einem Grünstreifen mit einer Baumreihe liegende Gehweg am Lindenweg nicht ausreichend hell ist. Die Kopflinden verschatten den Bereich. Außerdem waren die alten Leuchtmittel der 16 Straßenleuchten nicht stark genug und wurden mittlerweile teilweise durch LED-Leuchten ersetzt.

Die Stadt löst das Problem durch eine vollständige Umrüstung auf LED und eine Neuanordnung der Leuchten. Sie werden auf die andere Straßenseite versetzt und in einem engeren Abstand aufgestellt. Dadurch werden drei zusätzliche Leuchten erforderlich. Die Kosten liegen bei etwa 16.000 Euro. 

Projekt 4: Das Andreaswerk und die Firma Biochem wünschen sich Bushaltestelle an der Straße Brägeler Forst. Die Stadt geht darauf ein und möchte einen barrierefreien Haltepunkt mit Fahrgastunterstand schaffen, der an die Moobil-Plus-Linie 669 angegliedert werden soll. Auch andere Betriebe könnten laut Verwaltung von einer ÖPNV-Anbindung profitieren.

Mit Biochem hat die Stadt bereits eine Grundstücksvereinbarung getroffen. Die Kosten liegen bei etwa 40.000 Euro. Die Stadt stellt einen Förderantrag bei der Landesnahverkehrsgesellschaft; Förderquote 75 Prozent. Ein Ausbau erfolgt frühestens nach Förderzusage in 2024.

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