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Neue Wasserspeier für St. Georg

Seit August ist die Fassade der Propsteikirche in Vechta von einem Baugerüst umgeben. Dahinter stecken nötige Bauarbeiten zur Vorsorge gegen Starkregen.

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Freuen sich über eine bislang gelungene Sanierung: Markus Stukenborg (von links), Theo Dwertmann und Dennis Vaske. Foto: Technow

Freuen sich über eine bislang gelungene Sanierung: Markus Stukenborg (von links), Theo Dwertmann und Dennis Vaske. Foto: Technow

Ursprünglich sollten nur die Schäden an den sogenannten Wasserspeiern saniert werden, doch dabei kamen noch weitere Probleme an der Vechtaer Propsteikirche zum Vorschein. Aufgefallen ist der renovierungswürdige Zustand der Wasserspeier durch ein abgeplatztes Sandsteinteil. Die 6 Wasserspeier seien aufgrund einiger Schäden einsturzgefährdet gewesen, sagt Architekt Theo Dwertmann. Das Eisen innerhalb der Steinverkleidung der Stützen habe beispielsweise gerostet. Da Eisen durch Rost sein Volumen vergrößert, kommt es dazu, dass der umliegende Stein abgesprengt wird, erklärt Dwertmann weiter. Dadurch sind die Stützen nicht mehr stabil genug und könnten einbrechen.

Der Architekt war schon für die Kernsanierung des Innenraums der Propsteikirche verantwortlich, die 2019 abgeschlossen wurde. Nun wurde er auch mit den Sanierungen der Außenfassade beauftragt. Diese haben im August begonnen und dauern noch bis etwa Mitte Oktober an, schätzt Dwertmann. An der Nordseite der Kirche sind die Arbeiten schon beendet, nun folgt die Südseite der Kirche. Hier seien die Wasserspeier besonders anfällig, da sie hier aufgrund der Sonneneinstrahlung besonders unter Spannung stehen, sagt der Architekt.

Aus alt mach neu: Einer der 3 renovierten Wasserspeier auf der Nordseite der Propsteikirche Vechta. Sie sollen Regenwasser bei Starkregen schnell vom Kirchendach abfließen lassen. Foto: TechnowAus alt mach neu: Einer der 3 renovierten Wasserspeier auf der Nordseite der Propsteikirche Vechta. Sie sollen Regenwasser bei Starkregen schnell vom Kirchendach abfließen lassen. Foto: Technow

Außer den Stützen der Wasserspeier müssen auch Fugen im Mauerwerk, Giebelabdeckungen und einige Dachziegel saniert oder ersetzt werden. Das diene vor allem dem Schutz vor Starkregen, damit kein Wasser ins Innere der Mauern gelangt. Die Kosten der gesamten Sanierung von Nord- und Südseite der Propsteikirche lägen dafür im hohen 5-stelligen Bereich, erzählt Dennis Vaske, Ökonom der Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt. Das Offizialat Vechta bezuschusst die Sanierungsmaßnahmen mit 65% der Gesamtkosten.

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