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Neue Räume für das Cloppenburger Gesundheitsamt

Besonders das Gesundheitsamt ist inzwischen personell stark gewachsen und benötige dringend neuen Platz, meint Landrat Johann Wimberg. Man ist fündig geworden – bei der Post.

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Der Umzug kann starten: Am Freitag übergab Besitzer Marc Osterdorf (rechts) eine komplette Etage im Postgebäude an Landrat Johann Wimberg. Foto: Bernd Götting

Der Umzug kann starten: Am Freitag übergab Besitzer Marc Osterdorf (rechts) eine komplette Etage im Postgebäude an Landrat Johann Wimberg. Foto: Bernd Götting

Die Kartons sind schon gepackt, am Montag und Dienstag kommt der Umzugswagen: 20 Mitarbeiter des Cloppenburger Gesundheitsamtes beziehen ein neues Quartier im Postgebäude an der Bahnhofstraße. Am Freitag wurde im Rahmen einer Feierstunde eine komplette Etage des Hauses von Besitzer Marc Ostendorf an Landrat Johann Wimberg übergeben.

Damit macht der Landkreis offenkundig aus der Not eine Tugend. Weil der Landkreis ständig wachse, werde auch die Kreisbehörde immer größer. Besonders das Gesundheitsamt sei inzwischen personell stark gewachsen und benötige dringend neuen Platz, berichtete Landrat Johann Wimberg. Der Landkreis sei der am stärksten wachsende Kreis in ganz Niedersachsen, und ständig müssten neue Aufgaben für das Land, den Bund und die Europäische Union übernommen werden. Deshalb habe man schon seit 2014 einen Druck in der räumlichen Situation.

Zudem sei es erforderlich geworden, wichtige Dienstleistungen des Gesundheitsamtes auf mehrere Räume und Gebäude zu verteilen. Mit der Anmietung der Räume im Postgebäude könne sich das Gesundheitsamt jetzt krisensicherer aufstellen, auch in Friesoythe werde es künftig eine Niederlassung geben. „Jetzt sind nicht mehr alle gleichzeitig von einem Ausfall, etwa wegen einer ausgesprochenen Quarantäne, bedroht“, beschrieb der Landrat das Vorhaben.

Hell, freundlich, modern: Architekt Georg Wieghaus (rechts) stellte Landrat Johann Wimberg das Raumkonzept und die Nutzung vor. Foto: Bernd GöttingHell, freundlich, modern: Architekt Georg Wieghaus (rechts) stellte Landrat Johann Wimberg das Raumkonzept und die Nutzung vor. Foto: Bernd Götting

Eigentümer Marc Ostendorf freute sich über den Einzug des langfristigen und zuverlässigen Mieters und nutzte die Feierstunde für eine symbolische Schlüsselübergabe an den Landkreis. Ihm habe die zügige Planung der Räume gemeinsam mit dem Landkreis sehr viel Spaß gemacht, berichtete Ostendorf. Zugleich kündigte er an, dass in den nächsten Wochen noch ein gläserner Anbau mit einem Aufzug den Zugang zu den Räumen des Gesundheitsamtes erleichtern werde.

Bei einem Rundgang informierte Architekt Georg Wieghaus die Sanierungs- und Umbauarbeiten. Für die 20 Mitarbeiter seien 12 Büroräume, zwei Behandlungszimmer und eine Anmeldung geschaffen worden. Zudem gebe es die erforderlichen Sozialräume.

Untergebracht sind an der Bahnhofstraße die Bereiche Sozialpsychiatrischer Dienst, Zahnärztlicher Dienst, Gesundheitsaufsicht, Betreuungsstelle, Allgemeiner Sozialer Dienst, Gutachterlicher Dienst und Teile des Labors. Nach den Möbelpackern kommen die Mitarbeiter. Sie beziehen ihre Räume am Mittwoch.

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